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harlud 03.02.2009 18:45

virtuelle Partition
 
Hallo zusammen! Ich habe mal eine Frage zum Sinn und Zweck einer virtuellen Partition. Es handelt sich um eine Frage zum Verständnis, nicht um eine Hilfe zur Problemlösung, gleichwohl um ein kleines betrieblich benutztes Windows Home-Netzwerk. Ich hoffe, ich bekomme trotzdem Antwort
Beim "Server" (Station1) wird im Autostart ein Batchprogramm mit folgendem Inhalt gestartet:

net use F: /delete
net use R: /delete

net use F: \\192.168.100.11\station1
net use R: \\192.168.100.11\cd

Ich verstehe soviel: Die CD-Station ist immer ein virtuelles Laufwerk R. Das heißt, daß das Haupt-Verwaltungsprogramm seine Updates immer von R: beziehen kann, ganz egal, wo noch irgendwelche Wechselmedien stecken.
Aber was nutzt ein virtuelles Laufwerk F: zusätzlich zu dem normalen Laufwerk C: ? Gibt es mehr Sicherheit oder erzeugt es eine bessere Performance? Jedenfalls ist das virtuelle Laufwerk zum reibungslosen Ablauf nicht erforderlich. Was haben virtuelle Laufwerke für einen Sinn? :confused:
Gruß harlud

cad 03.02.2009 21:57

Zitat:

Zitat von harlud (Beitrag 410711)
Beim "Server" (Station1) wird im Autostart ein Batchprogramm mit folgendem Inhalt gestartet:

net use F: /delete
net use R: /delete

net use F: \\192.168.100.11\station1
net use R: \\192.168.100.11\cd


Hallo :)

Sinn dieser Batch ist es, die Laufwerke einzubinden.
Um Fehler auszuschließen, wird erstmal alles gelöscht und dann neu verbunden/eingebunden.

Ich lösch immer erst mal alles und dann ->

net use O: \\%Servername%\Gemeinsam /persistent:no


Normalerweise benutzt man Login Scripte, um den jeweiligen Benutzern die entsprechenden Laufwerke*, Drucker*, usw*, bei der Anmeldung einzubinden, gewisse Mitteilungen/Infos stehen meist mit drin.

Dieses Login Script wird im Profil des Benutzers eingetragen
und läuft automatisch bei der Anmeldung des Benutzers ab
(Ich meine jetzt die richtige Server-Client Umgebung) und auf dem Server liegt dieses Script im Verzeichnis Netlogon.


*Je nach Benutzerrechten werden eben unterschiedliche Laufwerke/Drucker usw. eingebunden.

Hast Du jetzt unterschiedliche Laufwerke, die eben nicht allen Benutzern eingebunden werden sollen, müsstest Du eben verschiedene Scripte schreiben (alle müssten unter Netlogon liegen) und auch jeweils im richtigen Profil eintragen sein oder Du packst das alles in ein Script und teilst die Laufwerke über die Gruppenzugehörigkeit zu.
Das heißt, dass Script fragt ab, ob der Benutzer in der Gruppe A ist, wenn nein, springt es zur nächsten Sprungmarke -> Gruppe B, wenn ja, wird eben Laufwerk XY und Z und Drucker xy eingerichtet.

(Auf die Freigabe und die Rechtevergabe gehe ich jetzt hier nicht ein :juul:)

Zu der Frage des CD Laufwerkes: Entweder hat jeder Client die CD vorliegen oder diese liegt nur einmal auf dem, wie du es nennst, virtuellen Laufwerk und dieses wird für alle freigegeben und jeder kann zugreifen und benutzen.

Welchen Sinn haben diese Laufwerke: Wenn Du es schaffst, Deine Benutzer davon zu überzeugen, Ihren Mist auch nur da zu speichern und nicht wo es Ihnen gerade in den Kram passt, ist die Datensicherung wesentlich einfacher.
Egal an welchem Client der User sich anmeldet, er kann auf diese Laufwerke zugreifen und andere Benutzer können diese z.B. Dokumente (je nach Rechtevergabe dieser Datei) damit weiterarbeiten, kopieren oder eben nur Lesen


Gruß cad

harlud 03.02.2009 22:50

Hallo cad!
Danke für die Antwort. Allerdings ist der Sinn der Antwort für mich nur zu erahnen. Das erforderliche Computerbasiswissen fehlt mir halt. Du schreibst:
Zitat:

Normalerweise benutzt man Login Scripte, um den jeweiligen Benutzern die entsprechenden Laufwerke*, Drucker*, usw*, bei der Anmeldung einzubinden, gewisse Mitteilungen/Infos stehen meist mit drin.
Soll ich das so verstehen, daß so ein Script sinnvoll ist, um verschiedenen Benutzern unterschiedliche Berechtigungen zuzuordnen?
Was kann für ein Sinn dahinter stecken, wenn in C: und F: dieselben Dateien sind und drei gleichberechtigte Benutzer immer auf eine und dieselbe Zentraldatenbank zugreifen können müssen.
Auf meine Frage , ob die Batchdatei zwingend nötig sei, hat mir ein Mitarbeiter der betreuenden Softwarefirma geantwortet, diese Batchdatei sei eher eine Besonderheit seinen Chefs. Möglicherweise hat der ja schon spätere Erweiterungen vorbereitet, die nie erforderlich wurden. Gruß harlud

cad 03.02.2009 23:02

Zitat:

Zitat von cad (Beitrag 410775)
Normalerweise benutzt man Login Scripte, um den jeweiligen Benutzern die entsprechenden Laufwerke*, Drucker*, usw*, bei der Anmeldung einzubinden, gewisse Mitteilungen/Infos stehen meist mit drin.

Dieses Login Script wird im Profil des Benutzers eingetragen
und läuft automatisch bei der Anmeldung des Benutzers ab
(Ich meine jetzt die richtige Server-Client Umgebung) und auf dem Server liegt dieses Script im Verzeichnis Netlogon.


Ich sprach von Server-Client Umgebungen

Die Batch bei Dir liegt im Autostart, weil es ein eben keine Server Client Umgebung ist :)


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