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Joschi20 25.11.2006 12:47

Die Reduktion der Spammails im Internet
 
Liebes Board

Wie glaubt ihr kan man das immer größere Problem mit Spam :teufel3: im Internet reduzieren.

Das man selber nicht auf jeder X-beliebigen Seite seine Emailadresse hinterlässt ist für mich mal klar.

Ich finde eine Möglichkeit wäre eventuel bei Emailadressen Anbieter die keine Konkreten Daten von Kunden haben seinen Account einzuschrenken.
Z.B. max 20 Mails versenden pro Tag.

Firmen die wirklich viele Emails versenden haben sind ja meistens bei Profesionelleren Anbietern und können ja mehr Emails verschicken.
Und falls eine Firma das ausnützt und Spam Mails verschickt liegen Daten auf und diese Firmen können bestraft werden.

Welche Meinungen habt ihr dazu.
Wie wird eurer Meinung das Internet Spamfreier


mfg
Joschi

Yopie 25.11.2006 12:53

Zitat:

Zitat von Joschi20 (Beitrag 241570)
Liebes Board
Ich finde eine Möglichkeit wäre eventuel bei Emailadressen Anbieter die keine Konkreten Daten von Kunden haben seinen Account einzuschrenken.
Z.B. max 20 Mails versenden pro Tag.

Schau dir mal an, woher die Spammails kommen. Dann wirst du sehen, dass dein Vorschlag am Problem vorbeigeht.

Zitat:

Wie wird eurer Meinung das Internet Spamfreier
Indem
- keine Kunden mehr auf Spammails reinfallen
- man von Ländern mit hohem Spamversandanteil bzw. Länder mit hohem Anteil an Bulletproof-Hostern grundsätzlich keine Mails mehr annimmt. Solange, bis sich in diesen Ländern was ändert
- man Benutzer, deren Rechner durch Malwarebefall als offenes Relay benutzt werden, für längere Zeit vom Netz abklemmt.

Gruß :daumenhoc
Yopie

Cobra 25.11.2006 15:32

Zitat:

Zitat von Yopie
- keine Kunden mehr auf Spammails reinfallen

Ja, das wäre wirklich schön. Die Realität läuft leider in die entgegengesetzte Richtung.
Zitat:

- man von Ländern mit hohem Spamversandanteil bzw. Länder mit hohem Anteil an Bulletproof-Hostern grundsätzlich keine Mails mehr annimmt. Solange, bis sich in diesen Ländern was ändert
Dann dürfte man Mails aus den USA nicht mehr annehmen. ;) Nicht machbar. Überdies nimmt der Anteil an Spam, der über Bulletproof Hosts versandt wird, kontinuierlich ab. Auch offene Mailserver gibt es immer weniger.
Zitat:

- man Benutzer, deren Rechner durch Malwarebefall als offenes Relay benutzt werden, für längere Zeit vom Netz abklemmt.
Yep. Darüber wird nämlich ein Löwenanteil des weltweiten Spamaufgebots abgewickelt. Dort sollten die Provider konsequent eingreifen.

Cobra

Heike 25.11.2006 17:10

Cobras Posting entspricht genau meiner Meinung.

Es fliegt nichts auf einen PC, und wer nicht in der Lage ist, seinen PC "sauber" zu halten, der muß eben zum Lernen motiviert werden, durch was für Maßnahmen auch immer.

:teufel3:

Cobra 25.11.2006 17:32

Zitat:

Zitat von Heike (Beitrag 241606)
Es fliegt nichts auf einen PC, und wer nicht in der Lage ist, seinen PC "sauber" zu halten, der muß eben zum Lernen motiviert werden, durch was für Maßnahmen auch immer.

Exakt. Und neben einer Sperre des Zugangs, die durch Nutzung von by-Call-Diensten unterlaufen werden kann, sollten auch Schadensersatzforderungen von Seitens des Providers gestellt werden können, die in einem Bußgeld resultieren. Dieses sollte spürbar, aber nicht (wie das Abmahnunwesen) existenzbedrohend sein. Meinetwegen 14 Tagessätze...dann würde sich jeder überlegen, ob er so weitermachen will.

Cobra

Shadow 25.11.2006 18:03

Zitat:

Zitat von Heike (Beitrag 241606)
Es fliegt nichts auf einen PC,

Nicht? :eek:
Du glaubst dass sich die Mehrheit (behaupte ich mal) sich irrt und der fatalistische Glaube an das große IT-Wesen, welches aus dem nichts und gottgeben Malware erschafft, ist falsch?:heulen:

FullACK

Und die juristische Unkorrektheit (Schadensersatz => Bußgeld - Tagessätze) lasse ich mal als Denkanstoß durchgehen. :daumenhoc

Ich liebe die (gewerblichen) Kunden, die sich über katastrophale 10 Spams am Tag aufregen, aber selber "Kaltaquise" machen. :snyper:

Cobra 25.11.2006 18:11

Zitat:

Zitat von Shadow
Du glaubst dass sich die Mehrheit (behaupte ich mal) sich irrt und der fatalistische Glaube an das große IT-Wesen, welches aus dem nichts und gottgeben Malware erschafft, ist falsch?:heulen:

Gröhl :D Und Gott sprach: es werde Wurm. Und der Wurm ward.
Zitat:

Und die juristische Unkorrektheit (Schadensersatz => Bußgeld - Tagessätze) lasse ich mal als Denkanstoß durchgehen. :daumenhoc
Danke. Vor meinem Edit war es noch viel schlimmer.

Ihr wißt schon, was ich meine. ;)

Cobra

Arkam 05.01.2007 17:23

Hallo zusammen,

ich glaube das sich wirkliche Spam-Mails, also unerwünschte E-Mails ohne Schadabsicht was den Rechner anbelangt, demnächst sowieso überholt haben.
Spamfilter sind inzwischen sehr verbreitet, teilweise schon im E-Mail Client integriert, so das immer weniger User Spam zu sehen bekommen. Entsprechend werden Spam-Mails für die Werbenden immer uninteressanter.
Da immer mehr User über Flatrats ins Netz gehen wird der eventuelle Schaden an Verbindungszeit immer geringer.

Gegen immer mehr bekannte Spamversender wird inzwischen ja auch mit juristischen Mitteln vorgegangen.

Juristische Maßnahmen gegen Computernutzer die ihr System nicht absichern finde ich bedenklich. Auch wenn ich den Wunsch nachvollziehen kann. Denn das würde Sicherheitstandards erfordern die jeder Rechner zu erfüllen hätte damit man nicht haftbar gemacht werden kann. Und auch wenn inzwischen die meisten bei einem PC an einen Windows PC denken so gibt es eben noch andere Systeme.
Zudem verwenden unterschiedliche Nutzer ganz verschiedene Sicherheitskonzepte die von einer Reihe von verschiedenen Faktoren abhängig sind (Zeit, Geld, System, Internetanbindung). Das würde wahrscheinlich entweder für die Juristen wahrscheinlicher aber für die Nutzer eines PCs ein Albtraum. Zudem ist es eben nicht nur ein deutsches Problem läßt sich also über ein deutsches Gesetz auch nicht lösen.

Gruß Jochen

Batman1971 23.01.2007 10:04

Moin,

das Problem ist doch nicht nur, dass irgend jemand irgendwo seine eMail-Adresse hinterläßt! Das Hauptproblem beim Spam ist m.E. die vielen Bots, die durchs Internet krabbeln und nicht abgesicherte eMail-Addys auf Webseiten abgreifen. Ganz einfacher Versuch - eine Webseite erstellen, eine eMail darauf unverschlüsselt setzen und ca. 10 Tage warten. In der Zeit ist das Spam-Aufkommen von 0 Spams/Tag auf mind. 30 Spams/Tag gestiegen (probierts mal aus :Boogie: )

Also, ein Tipp - Kontaktformulare oder up to date Verschlüsselung von eMail-Addys (z.B. Emailadresse verschlüsseln JavaScript Verschlüsselung Email).

Und Spam-Filter sind zwar nützlich - aber bei geschäftlichen Dingen muss man trotzdem noch den Spam-Filter durchsuchen, ob nicht was dazwischen geraten ist. Das ist also auch nicht des Rätsels Lösung...

Also helfen eigentlich nur juristische Schritte gegen die Spammer selbst, aber die muss man ja erst mal kriegen...

Gruss, Batman1971

Shadow 23.01.2007 17:39

Zitat:

Zitat von Batman1971 (Beitrag 250391)
das Problem ist doch nicht nur, dass irgend jemand irgendwo seine eMail-Adresse hinterläßt! Das Hauptproblem beim Spam ist m.E. die vielen Bots, die durchs Internet krabbeln und nicht abgesicherte eMail-Addys auf Webseiten abgreifen.

Du hinterläßt keine Mail-Adresse (wo auch immer) und dann kann der Bot krabbeln wie und wo er will, er wird nichts finden. Verstehst du dies?
Wenn du eine Mail-Adresse hinterlassen musst (aus rechtlichen, wirtschaftlichen, etc Gründen ), dann ist eine Verschlüsselungen sinnvoll und u.U. auch möglich. Die meisten Spamopfer haben trotz Millionen von konnektierter Domains auch keine eigene Domain, sondern halt nur ihre Mail-Adresse irgendwo hinterlassen.
Ausserdem bekommen viele sicherlich auch nach Jahren der Präsenz einer ungeschützten Mailadresse auf der eigenen Domain keinen Spam, weil der Bot die Domain nicht kennt.:blabla:
(Eine nicht verlinkte, irrelevante Domain wird weder von Google, noch von anderen Bots gefunden. Hat ein Bot allerdings irgendwo eine mailadresse@irrelavante.domain gefunden, könnte er auch dort (=> irrelavante.domain) nach weiteren Opfern suchen.)

Batman1971 23.01.2007 20:40

Zitat:

Zitat von Shadow (Beitrag 250446)
Verstehst du dies?

Natürlich versteh ich das :rolleyes: Aber mach das z.B. auch mal Unis, kleinen und mittelständischen Unternehmen und anderen klar...

Lucky 26.01.2007 11:27

Zitat:

Zitat von Batman1971 (Beitrag 250391)
Ganz einfacher Versuch - eine Webseite erstellen, eine eMail darauf unverschlüsselt setzen und ca. 10 Tage warten. In der Zeit ist das Spam-Aufkommen von 0 Spams/Tag auf mind. 30 Spams/Tag gestiegen (probierts mal aus :Boogie: )

Also da muss ich etwas widersprechen. Auf meiner eigenen Seite habe ich meine E-Mailadresse im Klartext öffentlich sichtbar stehen und ich bekomme vielleicht 5 Spammails im Monat auf der Adresse. Im Gegensatz dazu die Adresse die ich bei einem Freemailer habe wird am Tag mit locker 40 Mails bombardiert obwohl die kaum jemand kennt.

Und laut meinem Provider wird bei meinem Webspaceangebot kein Spam gefiltert. oO Müsste ich auf einen neueren Standard wechseln, aber das sehe ich preislich noch nicht ein. :P

/e Meine Webseite ist ein Blog und somit auch schon mal in sehr bekannten Blogs verlinkt gewesen, dennoch bekomme ich nur so wenig Spam.

Lucky, sich auch mal wieder sehen lässt


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