Trojaner-Board

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BeRealm 02.03.2016 18:47

Drive Snapshot
 
Hallo liebes T-B,
Nach einigem hin und her ausprobieren von BackUp Lösungen habe ich mir überlegt mir Driver Snapshot zuzulegen.
Aus folgendem Grund: Klein und Leistungsstark (.exe datei ohne Installieren) und weil ich einen guten Preis vom netten Tom bekommen haben :)

Nun zur Frage: Ist es möglich mit Driver Snapshot mein Festplatte (ca. 300gb belegt von 1000gb) auf eine 500gb leere Festplatte zu kopieren?
Die 500gb Festplatte sollte außerdem Bootbar sein und auch alle Partitionen der 100gb Festplatte beinhalten.
Mein Ziel: Im Notfall falls mein System auf der 1000gb Festplatte die Mücke macht, möchte einfach die 500gb Festplatte anschließen und von dort aus weiterabeiten können. Um dann (wieder mit Driver Snapshot) meine Inhalte/Partitionen wieder auf die 1000gb oder eien andere beliebige zu verfrachten.
Die Anleitungen auf der Driver Snapshot Homepage sind sehr gut aber so richtig durchgestiegen bin ich leider nicht.
Ich hoffe ich strapazier das Board nicht zu sehr mit dieser komplexen Frage, aber da einige hier schon Jahre lang Driver Snapshot nutzen denke ich das mir jmd. helfen kann
:dankeschoen:

felix1 02.03.2016 20:00

Ich kenne jetzt das Programm nicht. Ich bin eher bei Arconis daheim. Aber generell geht von groß nach klein, solange auf der großen HD weniger Daten vorhanden sind, als die Kapazität der kleinen. Von klein nach groß sollte immer gehen.

purzelbär 02.03.2016 20:15

Zitat:

Nun zur Frage: Ist es möglich mit Driver Snapshot mein Festplatte (ca. 300gb belegt von 1000gb) auf eine 500gb leere Festplatte zu kopieren?
Wenn du die Festplatte mit 1000 GB wovon 300 GB belegt sind, kopieren bzw. klonen willst, muss die Festplatte auf der sie geklont bzw kopiert werden soll, mindestens die gleiche Grösse von 1000 GB haben oder größer. Kleiner geht nicht weil beim kopieren bzw beim klonen auch ungenutzter, freier Speicherplatz der Festplatte kopiert wird. Es wird wie der Name schon sagt ein 1:1 Abbild der Festplatte erstellt und dazu mus die Festplatte auf der das drauf soll, mindestens die gleiche Grösse haben wie die Festplatte von der das 1:1 Abbild gemacht werden soll. Anders schaut es aus wenn du von der 1000 GB Festplatte ein Backup bzw Image machst und dieses Backup bzw Image dann auf die neue Festplatte aufspielst, da würde dein Vorhaben klappen eben deswegen weil die Festplatte auf der es drauf soll, 500 GB groß ist, die Daten aber auf der 1000 GB lediglich nur 300 GB groß sind und nur die gesichert und dabei noch komprimiert werden. Wenn du nun das Backup auf die 500 GB Festplatte aufspielst, werden die komprimierten Daten entkrompimiert und dann richtig auf die neue Festplatte aufgespielt/geschrieben so das alles funktioniert.

MightyMarc 02.03.2016 22:06

Wie Purzelbär bereits schrieb, passen die Sicherungsdateien auf die Platte, aber bei der Wiederherstellung muss die Originalgröße (mind.) vorhanden sein. Ich empfehle bei DriveSnapshot die Wiederherstellung zu testen. An die Daten zu kommen ist gar kein Problem, wenn aber der ganze Rechner wiederhergestellt werden soll, teste das gleich am Anfang. Ich hatte da bei speziellen Situationen schon Probleme gehabt. Insbesondere eine virtuelle Maschine hat mich mal zur Verzweiflung getrieben (kann nicht mehr sagen was genau das Problem war).
Falls Du nur den Fall einer defekten HDD abdecken willst kommst Du mit DS schon aus, ein Bare Metal Restore mit geänderter Hardware ist aber nicht die Domäne von DS.

Mighty

purzelbär 02.03.2016 23:04

BeRealm könnte ein Backup machen, das auf eine USB Festplatte speichern, die 1000 GB Festplatte vorübergehend ausbauen, die 500 GB Festplatte einbauen, einrichten das die in seinem Windows PC als Laufwerk erkannt wird, dann die USB Festplatte anschliessen, das Boot Medium starten, die Sicherung auswählen und dann auf die 500 GB Festplatte aufspielen. Ist das gemacht, schauen ob es erfolgreich war und Windows startet und wenn alles funktioniert, kann er wieder die 500 GB Festplatte ausbauen, aufheben und wieder seine 1000 GB Festplatte einbauen. Kommt es dann irgendwann dazu das er die 1000 GB Festplatte nicht mehr benutzen kann wegen Defekt, Infizierung oder was auch immer, kann er die ausbauen, die 500 GB Festplatte einbauen und mit dieser weitermachen.
Zitat:

Falls Du nur den Fall einer defekten HDD abdecken willst kommst Du mit DS schon aus, ein Bare Metal Restore mit geänderter Hardware ist aber nicht die Domäne von DS.
So weit ich weiß kann man Backups problemlos auf eine neue Festplatte aufspielen, kommen dann aber noch Faktoren dazu wie neue Hardware Mainboard, Prozessor usw. dann unterstützen das nicht alle Backup Programme und man müsste sich informieren welche Backup Programme das können. Ich hatte mal den Fall das meine damals 500 GB Samsung Festplatte bald den Geist aufgab, machte ein Komplettbackup, liess dann die neue 500 GB Festplatte(ist jetzt glaube ich eine Western Digital)einbauen und es liess sich problemlos das Komplettbackup auf die neue Festplatte aufspielen.

MightyMarc 02.03.2016 23:17

Dazu müsste er aber die zu sichernden Partitionen auf 500GB eindampfen bevor er sichert, sonst geht das Restore auf der zweiten Platte garantiert schief. Wenn er eh nur 300GB belegt hat ist das ja möglich.
Die Backup-HDD sollte noch ausgehängt werden sonst frisst Locky et al die schöne Sicherung.

Festplattenausfälle sind idR kein Problem, aber wie gesagt ein Bare Metal Restore ist was anderes. Man kann Glück haben und muss nacher Treiber nachreichen oder es knallt schon während des Bootvorgangs. eine software die ein ordentliches BMR beherrscht kostet aber vermutlich mehr als DriveSnapshot und testen muss man es trotzdem - bei Backups muss man immer alles testen sonst ist die Sicherung soviel Wert wie ein Ziegelstein. Ich habe das mal vor Jahren am eigenen Leib erfahren müssen. Die disaster recovery der Buchhaltungsdatenbank hat sich eingebrannt und es ist total sinnlos zu sichern um im Fall der Fälle dann doch, mit einem Puls von 200 und der vollen Aufmerksamkeit der Geschäftsleitung, vom Wohlwollen des Universums abhängig zu sein.

purzelbär 02.03.2016 23:25

Hab ich ja schon geschrieben MightyMarc, dadurch das er nur 300 GB belegten Festplattenspeicher hat, kann er problemlos ein Backup auf die 500 GB Festplatte aufspielen weil ja genug Platz vorhanden ist und was die Backup HDD angeht: sollte im Idealfall eine USB Festplatte sein die nur angeschlossen wird wenn die gebraucht wird.

BeRealm 02.03.2016 23:27

Das ein- und ausbauen einer Festplatte ist bei mir überhaupt kein Problem. Mein Pc besitzt einen internen Festplatten anschluß (könnten auch 2 aber ich weiß nicht ob das das netzteil packt) sowie 2 festplatten einschübe von außen. somit ändere ich nur die bootreihenfolge im bios und kann von jeder beliebigen festplatte starten. Natürlich für Locky und etc. wird die backup platte nicht ständig im einschub sein nachdem ich das Backup darauf habe

MightyMarc 02.03.2016 23:33

Eine normale HDD genehmigt sich idR 5-10 Watt. Wenn die 12V-Schiene des Netzteils nicht zu schwach ist, sollte das keine Probleme machen.

Man kann die HDD auch einfach aushängen: http://superuser.com/questions/29591...s-the-unix-way

purzelbär 02.03.2016 23:55

Zitat:

Zitat von BeRealm (Beitrag 1566946)
Das ein- und ausbauen einer Festplatte ist bei mir überhaupt kein Problem. Mein Pc besitzt einen internen Festplatten anschluß (könnten auch 2 aber ich weiß nicht ob das das netzteil packt) sowie 2 festplatten einschübe von außen. somit ändere ich nur die bootreihenfolge im bios und kann von jeder beliebigen festplatte starten. Natürlich für Locky und etc. wird die backup platte nicht ständig im einschub sein nachdem ich das Backup darauf habe

So lange deine 2. eingebaute Festplatte nicht unter Windows als Laufwerk angezeigt wird und du keinen Zugriff darauf hast, kommt auch Locky nicht an die Festplatte ran und kann da nichts verschlüsseln. Ist bei mir auch so mit der USB Festplatte die permanet per USB angeschlossen ist und deren Netzteil immer in der Steckdose ist, so lange wie die USB Festplatte am Ein/Aus Schalter ausgeschaltet ist, könnte Locky nichts darauf verschlüsseln und ich schalte die nur ein wenn ich etwas Richtung Backups mache, etwas anderes ist da nichts drauf als Backups und Sicherungen mir wichtiger Dateien.

cosinus 03.03.2016 00:01

Du kannst den Autor der Software, Tom Ehlert, auch gerne mal selber anmailen. Der ist sehr hilfsbereit, ichhab mit dem auch schonmal telefoniert als ich ne brennende Frage hatte :)

Aber ja, du kannst ein Image immer wiederherstellen, vorausgesetzt das neue Laufwerk ist so mindestens so groß wie das Laufwerk (exakter gesagt Dateisystem!) von dem das Image stammt.

Wenn du vorhast ein größeres Dateisystem auf ein kleineres mit Drivesnapshot zu bringen, dann verkleinere vorher das Quelldateisystem zB mit gparted von Linux aus.

purzelbär 03.03.2016 00:08

Zitat:

Aber ja, du kannst ein Image immer wiederherstellen, vorausgesetzt das neue Laufwerk ist so mindestens so groß wie das Laufwerk (exakter gesagt Dateisystem!) von dem das Image stammt.
Hoffentlich vehau ich das jetzt nicht cosinus::eek: BeRealm kann ein Backup seiner jetzigen 1000 GB Festplatte die ja nur mit 300 GB belegt ist, auch auf die kleinere 500 GB Festplatte spielen weil ja der belegte Festplattenspeicher mit 300 GB als Backup gespeichert wird und dazu noch komprimiert wird während des Backup Vorgangs.

cosinus 03.03.2016 00:10

Nein :-(

Das ist ja der große Nachteil von Drivesnapshot :(

Er könnt aber vorher das Dateisyste und damit auch die Partition auf der 1TB Platte vorher verkleinern, auf höchstens 500 GB, dann pass dieses "geimagedte" Dateisystem mit 500 GB oder kleiner auch wieder auf eine (unpartitioneirte) Festplatte größer oder gleich 500 GB.

purzelbär 03.03.2016 00:24

Aber mit anderer Backup Software wie Paragon, Acronis usw. ginge mein Szenario? Vorausgesetzt natürlich er hat zum Beispiel bei der 1000GB Festplatte und der neuen 500 GB Festplatte das gleiche Dateiystem wie zum Beispiel NTFS gewählt.

cosinus 03.03.2016 00:27

Ja, mit Acronis ging das damals mit "meiner" Version ;) die hatte ich damals von der Firma als Azubi. Das ist aber auch schon locker 10 Jahre her.
Vorausgesetzt die Dateisystembelegung war nicht größer als das Zieldateisystem.


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