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-   -   Wieso Gentoo? (https://www.trojaner-board.de/3948-gentoo.html)

CyberFred 29.03.2003 19:46

Hallo!
Ich habe hier jetzt schon von mehreren gehört, dass sie unter den Linux-Derivaten besonders auf Gentoo setzen. Meine Frage ist, welche Vorteile es mit sich bringt, gerade Gentoo zu benutzen bzw. was es mir bringt Gentoo zu installieren?
Mir ist vor Allem ein stabieles System wichtig, dass auch einen guten Hardwaresupport hat. Unter Suse habe ich zwar noch nicht gearbeitet, aber von dem was ich so gehört habe soll das wie das Windows auf Linux-Ebene sein. RedHat 8 und Mandrake 9.0 hab ich zwar auch mal drauf gehabt, ebenso Yoper, aber so richtig is es mir nicht gelungen prinzipielle Unterschiede festzustellen. Könnt ihr da mehr zu aussagen???

ciao ;)

deepgreen 29.03.2003 19:51

ich kann dir nur sagen, warum ich gentoo benütze.

-grösse steigerung der performace im gegensatz zu mandrake.
kein wunder, da man alles selbst auf dem rechner compilen tut.

-das paketsystem ist super, ein befehl und schon ist ein programm installiert, falls nötig auch die dazugehörigen abhängigkeiten.

-die ganze distribution ist nicht überlanden mit irgendwelchen treiber, programmen die man nicht braucht, sondern darauf ist nur das was man braucht bzw. benützen will.

-die einstellungsmöglichkeiten sind enorm.

-grafische darstellung ist super, zu mind. bei mir. unter mandrake hat es irgendwie schlecht ausgeschaut.

-alle programme inklusive abhängigkeiten kann man mit einem befehl updaten.

[ 29. März 2003, 23:40: Beitrag editiert von: deepgreen ]

CyberFred 29.03.2003 19:57

</font><blockquote>Zitat:</font><hr />Original erstellt von deepgreen:
-die ganze distribution ist nicht überlanden mit irgendwelchen treiber, programmen die man nicht braucht, sondern darauf ist nur das was man braucht bzw. benützen will.</font>[/QUOTE]Ich habe mich jetzt mal auf die Suche gemacht, wie es so mit USB-Hardware unter Linux aussieht. Soll ja nicht wirklich leicht sein da was zu erreichen. Hast du unter Gentoo damit schon Erfahrungen gemacht (was mich besonders interessiert sind Scanner)???

n_dot_force 29.03.2003 20:02

zu deepgreen's posting:

kurz und bündig: FULL ACK

[img]graemlins/teufel3.gif[/img]

n_dot_force 29.03.2003 20:08

</font><blockquote>Zitat:</font><hr />Original erstellt von CyberFred:
...
Ich habe mich jetzt mal auf die Suche gemacht, wie es so mit USB-Hardware unter Linux aussieht. Soll ja nicht wirklich leicht sein da was zu erreichen. Hast du unter Gentoo damit schon Erfahrungen gemacht (was mich besonders interessiert sind Scanner)???
</font>[/QUOTE]wenn du die scannermarke (und den genauen typ) nennen würdest, dann wäre ne antwort leichter ;)

zu usb als beispiel: ich hab für mein notebook gestern eine usb-thumb-netzwerkkarte 100mbit gekauft (thumb=daumengrösse), damit ich endlich die 10mbit-pcmcia-karte los werde (und damit die letzte langsame karte aus dem lan verschwindet)...

den kernel dementsprechend modifiziert, kompiliert, und jetzt surft mein notebook auch mit 100mbit im lan rum... ;)

[img]graemlins/teufel3.gif[/img]

CyberFred 29.03.2003 20:08

Habt ihr mal irgendwo eine HowTo gefunden, bei der man nicht in der Gentoo-Installation auf eine Internetverbindung angewiesen ist? Andreas DocSeltsam meint zwar, dass man auf jeden fall eine bräuchte, aber so richtig glaube ich das nicht, weil wenn ich die bentötigten Pakete runtergeladen habe, dann bräuchte ich die Anbindung doch nur noch für mögliche Systemupdates, oder?

ciao

CyberFred 29.03.2003 20:12

@n_dot_force:
Ich habe den 600 CU von Mustek. Ich hätte ja kein Problem damit, wenn ich was scannen will schnell unter Windows dies zu machen, aber der (haltet euch fest) Installer für die Xp-Treiber ist nur unter Win9x/Me lauffähig [img]graemlins/headbang.gif[/img] [img]graemlins/koch.gif[/img] [img]graemlins/headbang.gif[/img]
Und wo bekomme ich Anleitungen dazu, wie ich den Kernel modifizieren muss, um bestimmte Hardware einzubinden?

ciao

Lucky 29.03.2003 20:14

Du brauchst eine INet Verbindung. Gentoo kompiliert von einem Basis System aus... komplett alles aus den Sourcen. Auch das eigentliche System. Und dazu brauchst du nun mal eine Verbindung zu den Servern, die Gentoo uebrigens von alleine weiß.

Andreas Haak 29.03.2003 20:15

&gt;Meine Frage ist, welche Vorteile es mit sich
&gt;bringt, gerade Gentoo zu benutzen bzw. was es
&gt;mir bringt Gentoo zu installieren?

Extrem hohe Performance. Ich würde sie auf mehr als 20 % gegenüber anderen anderen Distributionen schätzen. Dieser Performance wird dadurch erreicht, daß alle Programme an Deinen Rechner angepasst werden.

ich hatte das schon mal beschrieben. Aber hier nochmal kurz die Erklärung:

Du weißt sicher, daß es mehrere Prozessorgenerationen gibt (Pentium, Pentium MMX, Pentium Pro, Penmtium II, III, IV etc.). Diese Prozessoren werden nicht nur von der Taktung her immer schneller, sondern bekommen oftmals auch neue Befehle hinzu (MMX, SSE, 3DNow, SSE2 usw. usw. usw.).

Nun ist es so, das z.B. alle Prozessoren vor dem Pentium MMX den MMX Befehlssatz nicht beherschen. Ebenso verhält es sich mit allen anderen neuen Befehlen.

Die Distribution wie SuSE oder Mandrake wissen nun nicht, welchen PC Du hast bzw. ihre Kunden. Daher einigen sie sich auf einen Nenner, meist den "alten" Pentium. Natürlich können alle Programme jetzt keine neuen und schnelleren Befehle mehr nutzen (MMX bietet Operationen für Bytevergleiche, die um ein vielfaches schneller sind als normale z.B.) da sie mit dem Pentioum kompatibel sein müssen.

Gentoo hat das Problem nicht. Du sagst Gentoo wie es die Packete für Dich anpassen soll und Gentoo baut dann daraus ein für Dich optimiertes System, das ALLE Möglichkeiten die z.B. Dein Prozessor bietet voll ausschöpft und so das letzte aus deinem System rausholt.

Gentoo ist zudem eine Distribution die sehr variabel und klein ist. SuSE und Co haben das Problem, daß sie festlegen wie was zusammen arbeiten soll. Du als User musst Dich dann danach richten. Linux bietet z.B. mehrere Möglichkeiten Soundkarten anzusprechen (Alsa, OSS, Kernel usw.) Bei anderen Distributionen bist Du darauf festgelegt was der Hersteller will. Bei Gentoo kannst Du es entscheiden. Du magst Alsa? Dann nimm es. Alle Programme werden wenn möglich so kompiliert, daß sie Alsa nutzen. Du magst lieber OSS? Dann nimm OSS, Gentoo passt alles entsprechend an. Du willst das der Konqueror die Gecko Engine nutzt statt KHTML? Auch das kein Problem. Usw. usw. usw. ... .

Dadurch das alles genauestens angepasst wird, nach Deinen wünschen, bleibt dein Rechner von unnötigen Packeten, die Du nicht brauchst verschont.

Gentoo ist zudem unschlagbar aktuell. Mandrake haben einen Redaktionsschluss für Packete. Bis zu dem Zeitpunkt wird neues eingepflegt. Dann Pause für ein paar Monate und dann gibts eine neue Version. SuSE 8.1 nutzt immer noch 3.0.x. Aktuell ist 3.1.1. Mandrake 9.1 das vor ein paar Tagen erschien ist schon nicht mehr aktuell. KDE 3.1 wird dort genutzt. Gentoo bietet neue Versionen und Releases meist binnen weniger Stunden und es kann Dein System extrem einfach updaten:

emerge rsync
emerge -u world

Schon wird alles aktualisiert.

Gentoo ist außerdem hübscher meiner Ansicht nach. Anti-Alialising etc. funktioniert imho besser als unter allen anderen Systemen die ich so kenne.

Allerdings hat Gentoo auch 2 Nachteile:
- ohne eine Flatrate ist es recht teuer, da alles ausm Netz geladen wird
- die Installation dauert recht lange, da die Packete nicht einfach installiert, sondern auch compiliert werden usw.

Wen das nicht stört und wer Wert auf ein flexibles und leistungsfähiges System legt, ist mit Gentoo derzeit am Besten bedient.

&gt;Mir ist vor Allem ein stabieles System wichtig,
&gt;dass auch einen guten Hardwaresupport hat.

Gentoo ist hier Stabil, schnell und auf dem neuesten Stand. Das einbinden der HArdware ist dank der vielen Hilfeseiten sehr einfach. Erwarte aber kein YAST oder Mandrake Einrichtungsprogram. Auch eine grafische Installation darfst Du nicht erwarten. Viel ist Handarbeit, allerdings gibts tausende Leute da draußen, die Dir gerne helfen werden. Und KDE oder ähnliches einzurichten ist wirklich kinderleicht mit den Anleitungen ... .

Andreas Haak 29.03.2003 20:18

&gt;Ich habe mich jetzt mal auf die Suche gemacht,
&gt;wie es so mit USB-Hardware unter Linux aussieht.

Also ich nutze ...

USB Drucker
USB Mouse
Digitalkamera über USB

Alles no Problem, sogar einfacher als unter Windows. Der Drucker war kinderleicht via KDE und CUPS eingerichtet. Die Maus ebenfalls. Digitalkamera wird als Festplatte verwaltet. Wie gesagt, alles kein Problem.

n_dot_force 29.03.2003 20:19

@cyberfred:

jein...

du beginnst normalerweise mit der gentoo-basic-cd (die ist 30mb gross, und hat nur die stage1 oben)...

was die stages sind:

</font><blockquote>Zitat:</font><hr />...
stage1:
partition/filesystem setup, emerge sync, bootstrap, emerge system, emerge kernel sources, final configuration

stage2:
partition/filesystem setup, emerge sync, emerge system, emerge kernel sources, final configuration

stage3
partition/filesystem setup, emerge sync, final configuration
...</font>[/QUOTE]du könntest dir die boot-cd mit stage3 downloaden (die ist aber wesentlich grösser), und einmal dein system grundpräparieren (sodass du isdn einbaust).

du musst aber 2 dinge dabei beachten:

1.) es sind vorkompilierte pakete - sprich: sind nicht an deine bedürfnisse und hardware-umgebung (siehe doc's detailierte ausführung dazu) angepasst- und

2.) sie sind nur (von der aktualität her) eine momentaufnahme...

um punkt 1 wegzubekommen, musst du von deinem fertigen system (wo du isdn schon eingerichtet hast) nochmal mit stage1 beginnen (ohne aber die fähigkeiten von deinem fertigen system zu verlieren). stage1 sieht vor, dass man es an seinen prozessor, und die zukünftige umgebung anpasst.

punkt 2 bekommst du automatisch mit emerge sync und emerge -u --deep world

stage1 ist auch - um dein scannerbeispiel zu nennen - wichtig, weil du schon von haus aus sagen kannst: pass auf, es wird ein scanner betrieben werden, und wenn eine software scannerunterstützung bietet, dann soll die auch miteingeschalten und mitkonfiguriert werden...

unabhängig vom zukünftigen scanner, und unabhängig von der verwendeten software...

[img]graemlins/teufel3.gif[/img]

CyberFred 29.03.2003 20:31

Also das wass ich jetzt so über Gentoo gelesen hab hört sich echt super an. Wie lange dauert so eine Gentoo-Installation unegfähr, wieviel länger mit ISDN statt DSL und ist es wichtig die ganze Zeit bei der Installation dabei zu sein?
Kann ich z.B. den Abschnitt wo alles Kompiliert wird einfach unbesorgt in meine Schulzeit oder einfach in die Zeit wo ich schlafe legen???

ciao

Lucky 29.03.2003 20:32

Also bei mir mit DSL und einem 866 MHz Rechner hat es so einen ganzen Tag gedauert... Grundgerüst... Also man konnte starten sich anmelden usw. Den Rest musste ich dann noch installieren...

n_dot_force 29.03.2003 20:35

nachtrag:

dein scanner wird von sane unterstützt:
http://www.mostang.com/sane/man/sane-mustek_usb.5.html

was sein ist:

</font><blockquote>Zitat:</font><hr />* media-gfx/sane-backends
Latest version available: 1.0.9
Latest version installed: [ Not Installed ]
Size of downloaded files: 2,236 kB
Homepage: http://www.mostang.com/sane/
Description: Scanner Access Now Easy - Backends

* media-gfx/sane-frontends
Latest version available: 1.0.9
Latest version installed: [ Not Installed ]
Size of downloaded files: 170 kB
Homepage: http://www.mostang.com/sane/
Description: Scanner Access Now Easy</font>[/QUOTE]also einfach im kernel usb-scanner-unterstützung kompilieren, in den useflags "scanner" mit einstellen (geht mit ufed eh toll), und sane installieren...

und wenn du dich fragst, wo man diese schöne auflistung (mit grösser, beschreibung und versionsnummer) bekommt: gentoo (suchfunktion von emerge) ;)

[img]graemlins/teufel3.gif[/img]

Andreas Haak 29.03.2003 20:36

Also übertragen werden ca. 500 MB für ein System inkl. KDE. ISDN schafft ca. 25 MB pro Stunde, also 20 Stunden für den Download der Packete. Dazu kommen nochmal gut 16 Stunden fürs kompilieren. Anwesend sein musst Du dabei übrigens nicht.

Ich glaub dotti hat ISDN ... der kann sicher besser Auskunft geben.

Lucky 29.03.2003 20:37

</font><blockquote>Zitat:</font><hr />Original erstellt von n_dot_force:
(...) gentoo (suchfunktion von emerge) ;)

[img]graemlins/teufel3.gif[/img]
</font>[/QUOTE]:D Müßte das nicht heißen.... Emerge(suchfunktion von Gentoo)?

n_dot_force 29.03.2003 20:46

</font><blockquote>Zitat:</font><hr />Original erstellt von CyberFred:
...
Wie lange dauert so eine Gentoo-Installation unegfähr, wieviel länger mit ISDN statt DSL und ist es wichtig die ganze Zeit bei der Installation dabei zu sein?
...
</font>[/QUOTE]unterschiedlich... du darfst ja nicht das fetchen (das pakete holen) einbeziehen, denn das ist ja verbindungsabhängig...

als beispiel: reine kompilierzeit bei einem pentium-mmx mit 266mhz (=mein notebook): 48h (dann hast du ein grundsystem, also noch keine gfx-oberfläche).

das sich die zeit verkürzt, je schneller der pc ist, dürfte klar sein...

</font><blockquote>Zitat:</font><hr />...
Kann ich z.B. den Abschnitt wo alles Kompiliert wird einfach unbesorgt in meine Schulzeit oder einfach in die Zeit wo ich schlafe legen???
...
[/b]</font>[/QUOTE]wenn du mit stage1 beginnst, musst du nicht ständig dabei sein, aber bedenke. sobald er mit einem abschnitt fertig ist, wartet er, das du den nächsten abschnitt startest (oder modifikationen durchführst).

lies dir mal die original-install-anleitung durch, und du wirst u.a. den humor kennenlernen:
http://www.gentoo.org/doc/en/gentoo-x86-install.xml

der autor spricht z.b. empfehlungen aus wie:

</font><blockquote>Zitat:</font><hr />...
It is going to take a while to finish building the entire base system. Your reward is that it will be thoroughly optimized for your system. The drawback is that you have to find a way to keep yourself occupied for some time to come. The author suggests "Star Wars - Super Bombad Racing" for the PS2.
...</font>[/QUOTE]ich würde es eher am wochenende installieren, dann hat man wirklich kontrolle, ohne unnütz zeit zu verlieren.

wenn du mit einer stage3 beginnst, und dann quasi ne stage1 drüberlässt (sprich: dein system anpasst), dann ist das eher nebensächlich.

[img]graemlins/teufel3.gif[/img]

n_dot_force 29.03.2003 20:49

</font><blockquote>Zitat:</font><hr />Original erstellt von Lucky:
</font><blockquote>Zitat:</font><hr />Original erstellt von n_dot_force:
(...) gentoo (suchfunktion von emerge) ;)

[img]graemlins/teufel3.gif[/img]
</font>[/QUOTE]:D Müßte das nicht heißen.... Emerge(suchfunktion von Gentoo)?
</font>[/QUOTE]nein, weil emerge ja nicht eine suchfunktion ist, sondern eine suchfunktion hat... ;)

[img]graemlins/teufel3.gif[/img]

CyberFred 29.03.2003 20:56

Die Original-Anleitung habe ich mir ja schon reingezogen, aber halt an dem Punkt bei der Installation aufgehört, wo ich auf eine Internetanbindung angewiesen war.
Die Gentoo-CD mit dem Stage1 Tarball habe ich, den Stage 3 Tarball auf ner Windowspartition ebenfalls. Wie lange würde die Installation denn dauern, wenn ich einfach den Stage3-Tarball benutzen würde? Ich kann mein Gentoo dann ja immer noch auf meinen Rechner anpassen.

ciao

n_dot_force 29.03.2003 21:06

@cyberfred:

bei stage3 ist die installation extrem kurz (weil ja schon alles vorkompiliert ist)...

aber bedenke: ich spreche hier von linux (OHNE eine gfx-oberfläche)...

wenn dein gentoo mal läuft (inkl. isdn usw.), DANN kannst dich an das installieren einer gfx-oberfläche machen...

hier sind zu kalkulieren: bei nem 266er 60 stunden, weil der x-server extrem lange benötigt.

aber bevor du den installierst, solltest zuerst dein system anpassen, weil ja sonst auch der x-server (und alle anderen programme) nicht angepasst installiert werden!

und dann müsstest ALLES neu kompilieren (das wäre ne sysiphus-arbeit!) ;)

für dich gilt:

schritt 1: installier gentoo mit stage3, richte dein system so ein, dass du es starten kann, und das alles (inkl. isdn) funktioniert.

schritt 2: du kompilierst das system angepasst neu.

schritt 3: du kompilierst eine grafische oberfläche deiner wahl.

mach mal schritt 1 (hier wirst du eh genug zu tun haben)...

wenn du bei schritt 2 angelangt bist (oder - was IMO eher eintritt - schon vorher fragen hast), dann melde dich hier...

[img]graemlins/teufel3.gif[/img]

deepgreen 29.03.2003 23:52

es wurde jedoch was ganz wichtiges vergessen.

binaries die du mit deinem rechner erstellt hast, können nur auf einem anderen rechner ausgeführt werden, welches die selbe CPU hat.
für normal-sterbliche dürfte sowas kein problem, aber für entwickler schon. [img]smile.gif[/img]
irgendwo habe ich noch ein FAQ gelesen, wie man sowas umgehen kann, auch wenn man sein system optimiert hat........

n_dot_force 30.03.2003 11:13

wenn man mcpu bei den cflags verwendet, dann sind es zur für andere kompatibel.

wenn du march bei den cflags verwendest, explizit nur zum prozessor.

nachzulesen in /etc/make.conf

und wie man die cflags auf den prozessor einstellt, findet man hier:
http://www.freehackers.org/gentoo/gc...flag_gcc3.html

die stages sind immer auf mcpu eingestellt (ausser, wenn explizit die plattform dabeisteht!!!)

[img]graemlins/teufel3.gif[/img]

deepgreen 01.04.2003 22:57

achja und gentoo hat noch einen super anderen vorteil, du lernst enorm viel über linux.
angefangen von der funktionsweise bishin zur benützung.

aber übertreibe es nicht! [img]smile.gif[/img]
mir ist heute in der arbeit passiert, das ich dauernt ls -l und cp x.txt y.txt eingetippt habe und das auf einem MsDos Rechner und habe mich gewundert warum das zeug nicht funktioniert hat. [img]smile.gif[/img]
habe beinahe die dos syntax vergessen.

Andreas Haak 02.04.2003 07:24

Geht mir aber auch so, deepgreen *g*

CyberFred 02.04.2003 08:49

Kann man eigentlich änlich wie bei DOS die Farbe der Kommandozeile mit einem Befehl umändern? Bei DOS gefällt mir 'color a4' ganz gut.

ciao

n_dot_force 02.04.2003 12:28

ja...

wird in escape-sequenzen angegeben (AFAIR gleich wie bei dos), und in den Umgebungsvariablen gespeichert...

damit man das nicht jedesmal eingeben muss, sollte man das im profil des benutzers jeweils speichern ;)

[img]graemlins/teufel3.gif[/img]

piet 02.04.2003 13:20

@Cyberfred,

2 Ergänzende Links zu n_dot_force's Posting...

http://www.pro-linux.de/news/2002/4951.html

http://www.pro-linux.de/news/2002/0083.html

piet


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