Trojaner-Board

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-   Alles rund um Mac OSX & Linux (https://www.trojaner-board.de/alles-rund-um-mac-osx-linux/)
-   -   Empfehlenswerte Linux-Distributionen für Ein- und Umsteiger (https://www.trojaner-board.de/199209-empfehlenswerte-linux-distributionen-umsteiger.html)

mmk 02.06.2020 14:45

Empfehlenswerte Linux-Distributionen für Ein- und Umsteiger
 
Ich habe mal ein bisschen im Forum quer gelesen, ist ja schließlich auch schon eine ganze Weile her, dass ich hier mal aktiver gewesen bin. Was mir jedoch grundsätzlich aufgefallen ist: Viele schimpfen auf oder über Windows und Microsoft, weil sie aus diversen Gründen unzufrieden sind. Oft ist es das Thema "Datenschutz", verbunden mit der datenschutzseitig vermeintlich besseren Lösung, ein altes Windwos 7 oder gar Vista oder XP einzusetzen.

Dass bei Windows 7 schon lange die Telemetrie "nachgerüstet" wurde, und dass veraltete Systeme, die EOL sind, sowieso an sich ein höheres Datenschutz- und Sicherheitsrisiko darstellen (Kompromittierungswahrscheinlichkeit steigt), wird dabei geflissentlich außer acht gelassen.

Um so erstaunlicher, dass gerade in diesem Zusammenhang dann Empfehlungen zur alternativen Nutzung einer der vielen Linux-Distributionen in den Wind geschlagen werden. Ich meine, wenn einem das Datenschutz-Thema angeblich so wichtig ist, dadurch, dass man sogar schon bereit ist, mit dem Einsatz eines nicht mehr gepatchten Betriebssystems unbekannten Dritten Tür und Tor zum eigenen Datenhaushalt quasi komplett zu öffnen, nur um Windows 10 zu vermeiden, dann ist es nicht nachvollziehbar, dass zur Verfügung stehende andere Lösungen, die bereits von sich aus nicht nur aktuell, sondern auch noch aus Datenschutz-Sicht besonders gut aufgestellt sind, grundsätzlich ausgeschlagen werden.

Denn in der heutzutage angebotenen Distributions-Vielfalt finden sich fast für jeden Geschmack und für jeden Nutzer einfach zu bedienende Betriebssysteme. Oft vereinfachen sie sogar die Abläufe für den Benutzer (die meisten Treiber werden ohne weiteres Zutun des Benutzers installiert, Programme stehen über die Paketverwaltung zur Verfügung und werden zusammen mit dem System komfortabel aktuell gehalten, Aktualisierungen laufen deutlich(!) schneller ab als es z.B. unter Windows der Fall ist).

Das bedeutet eine klare Zeitersparnis und einen viel geschmeidigeren Workflow. Außerdem vergessen Laien nicht, ihre Anwendungen mit zu aktualisieren.


Aus all diesen Gründen möchte ich mal ein paar mögliche Lösungen zum Ein- oder Umstieg aufgreifen. Das es hierbei auch um leichte Bedienbarkeit geht, kann man nicht unbedingt gleich ein Arch Linux in Reinform empfehlen, das sowieso ein Rolling-Release ist, klar. Aber das muss man auch gar nicht, es gibt ja eine große Auswahl.


Beliebt bei Einsteigern ist erfahrungsgemäß die "Ubuntu-Linie" mit ihren verschiedenen Desktop-Oberflächen, Linux Mint (ebenfalls mit verschiedenen Oberflächen und sogar auf Basis direkt von Debian verfügbar > LMDE), oder einfach auch Debian Linux selbst. Wer möchte, kann auch Manjaro probieren, muss allerdings wissen, dass es sich hierbei um ein Rolling Release auf Basis von Arch handelt, dessen Entwicklung sich halt laufend auf dem Desktop-PC des Anwenders direkt niederschlägt, während andere Distributionen hier abgegrenzte Schritte über Stable Releases gehen.

Für ältere/schwächere Hardware, wenig CPU-Leistung und wenig RAM (unter bzw. um 2 GB):
  • Lubuntu (LTS) (bevorzugte Wahl)

Für etwas bessere Hardware, ab ca. 3 bis 4 GB RAM (es seien jeweils die 64-Bit-Versionen empfohlen):
  • Lubuntu (LTS)
  • Xubuntu (LTS)
  • Ubuntu Mate (LTS)
  • Mint Mate
  • Debian Linux
  • Manjaro (Rolling Release)

Für aktuellere Hardware-Konstellationen, ab 4 GB RAM (auch hier 64-Bit):
  • Alle bisher oben genannten, plus:
  • Mint Cinnamon
  • LMDE (Cinnamon)


Freilich kann man die Hardwareausstattung- und Aktualität nicht alleine vom RAM abhängig machen, das ist mir klar. Denn es geistern viele sehr schwache Laptops zwar mit "immerhin" 4 GB RAM, teilweise sogar aktuell verkaufte mit 8 GB RAM "herum", die jedoch mit einem ausgesprochen schwachen Prozessor daher kommen (Atom-/Celeron-Basis), mit installierten Betriebssystemen auf langsamen HDD, nicht selten auch lahmen eMMC-Speichern an Stelle von SSD/SSM/NVMe.

Somit gilt an dieser Stelle auch gleichermaßen die Empfehlung: Wer mit einem schwachen System (Hardwareausstattung) unterwegs ist, und dabei auch noch eine HDD verwendet, möge im Zuge eines Umstiegs auf Linux bitte vorher eine SSD einbauen. Nicht Linux wegen, das läuft auch auf einer alten HDD noch performanter als manch Windows, nein, es geht einfach darum, wenigstens gleich noch etwas mehr aus der alten Hardware herauszuholen. Freilich darf nicht vergessen werden, vorher Backups anzufertigen, das ist zwar eigentlich selbstverständlich und sollte sowieso im Rahmen eines schlüssigen Backup-Konzeptes im ständigen Betrieb so umgesetzt sein, da ich allerdings weiß, wie wenige das so verfolgen, erwähne ich es lieber nochmal explizit.

Habt Ihr dazu noch Ergänzungen, Verbesserungsvorschläge, Alternativen, etc.? Dann gerne her damit!

Xynthetic 02.06.2020 19:22

Ich würde noch elementary OS ergänzen, welches aussieht wie macOS, aber ebenfalls auf Ubuntu basiert. Habe ich neben vielen anderen Linux-Distributionen in einer VM stecken, und ich finde es ebenfalls sehr einsteigerfreundlich. Wer auf den Look von macOS steht, der hat an dieser Distribution seinen Spaß. Ich bleibe hauptsächlich bei meinem Kali, aber das hat berufliche Gründe und ist für Einsteiger nicht zu empfehlen.
Super Beitrag, btw.

Yatagan 02.06.2020 20:04

Man sollte ergänzen, dass Manjaro nicht zeitgleich mit Arch aktualisiert, sondern ein eigenes Repository pflegt, welches die neuen Dateien meist 1-2 Wochen später anbietet. Damit wird die Wahrscheinlichkeit verringert, dass es durch ein Update zu Problemen kommen könnte.
Die übliche Kritik an Rolling Releases kann ich nicht teilen. Ich empfinde die Möglichkeit zeitnaher Updates - auch bei nicht sicherheitsrelevanten Komponenten - als sehr angenehm.
Und ich würde behaupten, dass dieses Modell viel näher an dem dran ist, was der wechselwillige Windows10-Benutzer von einem Betriebssystem erwartet.

BeRealm 02.06.2020 21:34

Guter Beitrag Markus :)

Ich hätte noch Linux Lite als Ergänzung. Es ist sehr Windows 7 ähnlich und erleichtert die Umstellung für Neulinge enorm.
Persönlich finde Linux Mint eine gute Idee für Neulinge und hab damit einige in meinem Umfeld glücklich machen können.

cosinus 03.06.2020 08:33

Was die Hardware und Debian angeht: Da spielt es maßgeblich eine Rolle, welcher Desktop installiert ist. Debian kommt nicht daher wie Ubuntu wo automatisch schon ein fester Desktop drin ist, sondern kommt als Textinstaller bei dem man am Ende der Installation auswählen kann, ob und wenn ja welcher Desktop rein soll. Entspricht der alternate Installation, die Ubuntu vor Jahren auch mal hatte.

Natürlich kann man da LXQt/LXDE installieren und Debian wäre dann auch dementsprechend schlank und gut mit alten Rechnern mit wenig RAM nutzbar.

Und bei aller Einsteigerfreundlichkeit von Ubuntu und Mint, Canonical wurde auch schon häufiger kritisiert siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Canonical#Kritik

PC_User 03.06.2020 11:19

Zitat:

Zitat von BeRealm (Beitrag 1736736)
Ich hätte noch Linux Lite als Ergänzung.

Naja, ob das gerade sehr hilfreich ist. Ein nicht vorbelasteter LinuxEinsteiger soll sich in englischer Sprache mit einem ihm völlig fremden OS zurecht finden? :nono:

Darf ich da mal berechtigte Zweifel anmelden? Oder gibt es diese "Hilfe" auch in deutscher Sprache.

Wenn ich mir eine neue Spülmaschine kaufe lese ich auch nicht die französiche Gebrauchsanweisung.

Sollte ich irgendwo übersehen haben, dass diese Seite in deutsch auftaucht nehme ich diese angemeldeten Zweifel selbstverständlich zurück und behaupte das Gegenteil.

cosinus 03.06.2020 11:25

Zitat:

Zitat von PC_User (Beitrag 1736755)
Naja, ob das gerade sehr hilfreich ist. Ein nicht vorbelasteter LinuxEinsteiger soll sich in englischer Sprache mit einem ihm völlig fremden OS zurecht finden? :nono:

Warum denn nicht?
Wie man Windows bedient, muss ja auch mühsam erlernt werden oder wurde das Wissen, wie Windows zu bedienen ist schon mit der Muttermilch aufgesogen?

Wie schaffen es eigentlich all die Leute da draußen, ihr Smartphone zu benutzen? :lach:

stefanbecker 03.06.2020 12:07

Ich denke mal es geht um LinuxLite.

Ich verstehe diese Krampf "ähnlich wie Windows 7" eh nicht. Ein X/L ubuntu ist auch ähnlich, wenn es um Startbutton links unten und Taskbar unten geht.

Installation ist auf deutsch, im Netz gibt es jede Mengen deutsche Seiten dazu.

https://wiki.ubuntuusers.de/Startseite/

mmk 03.06.2020 21:57

Danke soweit für's Feedback!

Zitat:

Zitat von Xynthetic (Beitrag 1736724)
Ich würde noch elementary OS ergänzen, welches aussieht wie macOS, aber ebenfalls auf Ubuntu basiert. Habe ich neben vielen anderen Linux-Distributionen in einer VM stecken, und ich finde es ebenfalls sehr einsteigerfreundlich. Wer auf den Look von macOS steht, der hat an dieser Distribution seinen Spaß.
Super Beitrag, btw.

Danke! Ich habe es mal getestet. Als Oberfläche kommt Pantheon zum Einsatz. Als empfohlene Systemvoraussetzungen werden 4 GB angegeben, was den RAM betrifft. Die Auslastung hielt sich bei einem Test jedoch auch in Grenzen, blieb ohne offene Anwendungen unter 1 GB.

Zitat:

Zitat von Yatagan (Beitrag 1736730)
Man sollte ergänzen, dass Manjaro nicht zeitgleich mit Arch aktualisiert, sondern ein eigenes Repository pflegt, welches die neuen Dateien meist 1-2 Wochen später anbietet. Damit wird die Wahrscheinlichkeit verringert, dass es durch ein Update zu Problemen kommen könnte.

Ja, genau das war für mich übrigens (unter anderem) auch ein Punkt, Manjaro zu nennen, weil hier das "Rolling" etwas abgemildert ist.

Zitat:

Die übliche Kritik an Rolling Releases kann ich nicht teilen. Ich empfinde die Möglichkeit zeitnaher Updates - auch bei nicht sicherheitsrelevanten Komponenten - als sehr angenehm.
Der ein oder andere Laie könnte halt damit überfordert sein, wenn sich dadurch vielleicht eher mal etwas an seiner Hardwareunterstützung ändert, falls er Hardware verwendet, deren Betrieb unter Linux ohnehin schwierig ist, wenn Treiber vom Nutzer selbst kompiliert werden müssen, usw.


Zitat:

Zitat von BeRealm (Beitrag 1736736)
Guter Beitrag Markus :)

Ich hätte noch Linux Lite als Ergänzung. Es ist sehr Windows 7 ähnlich und erleichtert die Umstellung für Neulinge enorm.

Das System hatte ich bereits in einer VM. Was mir gut gefallen hat, ist die hier ebenfalls für Anfänger sehr gut integrierte Backup-Funktion. Und die System-Auslastung ist ähnlich Lubuntu.

Zitat:

Persönlich finde Linux Mint eine gute Idee für Neulinge und hab damit einige in meinem Umfeld glücklich machen können.
Genau um das "Glücklichmachen" geht es ja letztlich auch. Zum Beispiel, selbst ältere Hardware noch vergleichsweise ordentlich weiter betreiben zu können.

Zitat:

Zitat von cosinus (Beitrag 1736746)
Debian kommt nicht daher wie Ubuntu wo automatisch schon ein fester Desktop drin ist, sondern kommt als Textinstaller bei dem man am Ende der Installation auswählen kann, ob und wenn ja welcher Desktop rein soll.

Deshalb hatte ich auch überlegt, ob ich es erwähne, allerdings meine ich, dass eine textbasierte Installation auch für einen Laien nicht "schlimm" sein muss. Dafür kann er halt gleich nach individuellen Wünschen installieren.

Zitat:

Natürlich kann man da LXQt/LXDE installieren und Debian wäre dann auch dementsprechend schlank und gut mit alten Rechnern mit wenig RAM nutzbar.
Diesbezüglich hatte ich noch MX Linux in der Überlegung:
https://mxlinux.org/download-links/

Für den Laien, der sich absolut nicht an die textbasierte Installation herantrauen möchte. Gibt's zudem als Version für neuere Hardware.


Zitat:

Und bei aller Einsteigerfreundlichkeit von Ubuntu und Mint, Canonical wurde auch schon häufiger kritisiert siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Canonical#Kritik
Ja, auch Mint hatte schon andere Schwierigkeiten:
https://www.heise.de/newsticker/meld...e-3113114.html

Zitat:

Zitat von PC_User (Beitrag 1736755)
Naja, ob das gerade sehr hilfreich ist. Ein nicht vorbelasteter LinuxEinsteiger soll sich in englischer Sprache mit einem ihm völlig fremden OS zurecht finden? :nono:

Ja, die Website ist in Englisch gehalten, das System allerdings auf Deutsch installierbar, und der Unterbau ein Ubuntu. Vor allem letztgenanntem wegen halte ich die Sprach-Hürde für recht überschaubar, da viele Problemlösungen auf "Ubuntu-Basis" erfolgen können.



Ich habe die Liste nun mal etwas erweitert. Ich denke, so hat man schon mal eine ganz brauchbare Auswahl, und es sollten schon ziemlich viele User darunter eine ihrer Favoriten finden können.


Für ältere/schwächere Hardware, wenig CPU-Leistung und wenig RAM (unter bzw. um 2 GB):
  • Lubuntu (LTS) (bevorzugte Wahl)
  • Linux Lite (Auf Basis von Ubuntu)

Für etwas bessere Hardware, ab ca. 3 bis 4 GB RAM (es seien jeweils die 64-Bit-Versionen empfohlen):
  • Alle bisher oben genannten, plus:
  • Xubuntu (LTS)
  • Ubuntu Mate (LTS)
  • Mint Mate (auf Basis von Ubuntu)
  • Debian Linux
  • MX Linux (auf Basis von Debian Linux)
  • Manjaro (Rolling Release, auf Basis von Arch)
  • Elementary OS (auf Basis von Ubuntu)

Für aktuellere Hardware-Konstellationen, ab 4 GB RAM (auch hier 64-Bit):
  • Alle bisher oben genannten, plus:
  • Mint Cinnamon (Auf Basis von Ubuntu)
  • LMDE (Cinnamon) (Auf Basis von Debian)


Mir ist es insgesamt nur fast etwas zu "Ubuntu-lastig", weil ja viele Distributionen darauf aufsetzen. Habt Ihr aus Eurer Erfahrung mit "Umsteigern" vielleicht noch mit einer weiteren Distribution erlebt, dass diese gut von den Betroffenen angenommen wurde?

cosinus 04.06.2020 00:36

Ich nehm Ubuntu eigentlich nur noch zum Testen. Mein richtiges System zu Hause und im Büro ist Debian bullseye, ja die testing version, die läuft aber astrein und selbst mehrmals tägliche Updates sind immer noch schneller als 2x im Monat für Windows 10 :lach:

Für reine Rettungssysteme könnte man gparted live vorschlagen, aber iiiih da könnte der ein oder andere an Augenkrebs erkranken. :balla: :rofl:

Es bleibt wie es ist: ich empfehle Ubuntu MATE und/oder Debian mit MATE. Auf Distrohopping hab ich keinen Bock mehr.

stefanbecker 04.06.2020 07:30

Zitat:

Zitat von cosinus (Beitrag 1736795)
Auf Distrohopping hab ich keinen Bock mehr.

Die Basis ist ja eh überall gleich. Man sollte evtl. vorhandene Probleme mit Hilfe einer Websuche lösen/beseitigen. Mit Distrohopping lernt man rein gar nichts.

felix1 04.06.2020 18:24

Erst mal ein Lob an mmk für die Idee, mal Linux-Distributionen vorzustellen Auch fand ich die Gestalung des Threads spitze:daumenhoc:applaus:. Auch wenn ein Teil der hier aufschlagenden TOs davon nichts wissen möchte. Ich denke aber, dass hier auch andere User mitlesen, den der Thread Hinweise geben kann.

Zitat:

Zitat von cosinus (Beitrag 1736795)
Es bleibt wie es ist: ich empfehle Ubuntu MATE und/oder Debian mit MATE

Für reine Linuxgeräte teile ich diese Auffassung. Wir sollten aber auch an User denken, die Windows nutzen wollen/müssen und ein kleines Linux für ein sorgenfreieres Nutzen des Netzes suchen, dass sie dann in einer Virtuellen Maschine installieren wollen. Das trifft auch auf leistungsschwache Rechner zu.
Deshalb sollte Lubuntu hier nicht vergessen werden.


Vielleicht sollte der Thread mal gepinnt werden. Allerdings müsste darauf geachtet werden, dass er micht wieder vollgemüllt wird.

Yatagan 04.06.2020 20:22

Als Distributionen für ältere Hardware seien noch Antix, Puppy Linux und Tiny Core Linux genannt.

cosinus 04.06.2020 21:15

Zitat:

Zitat von felix1 (Beitrag 1736812)
Das trifft auch auf leistungsschwache Rechner zu.
Deshalb sollte Lubuntu hier nicht vergessen werden.

Rechner die zu schwach für MATE sind? :wtf:
Hab hier nen ollen Rechner aus dem Jahr 2008, wird im Moment nicht verwendet, aber der lief recht zufriedenstellen mit Debian bzw Ubuntu MATE und der hat dabei nur nen ollen Intel Dual Core und nur 2 GiB RAM.

BTW: Ich pinn jetzt diesen Thread oben fest.

stefanbecker 05.06.2020 06:59

Zitat:

Zitat von cosinus (Beitrag 1736817)
Rechner die zu schwach für MATE sind? :wtf:
Hab hier nen ollen Rechner aus dem Jahr 2008, wird im Moment nicht verwendet, aber der lief recht zufriedenstellen mit Debian bzw Ubuntu MATE und der hat dabei nur nen ollen Intel Dual Core und nur 2 GiB RAM.

BTW: Ich pinn jetzt diesen Thread oben fest.

Sehe ich immer bei Linuxforen.de. Da schlagen immer wieder Leute auf mit Rechnern aus dem Pleistozän (AMD K6, 500 MB RAM und ähnliche Schätzchen). So was packt man besser in die Tonne. Für Linuxversuche ist eine VM besser. Als Server disqualifiziert sich sowas durch den hohen Stromverbrauch, da ist ein Raspberry PI besser geeignet.

cosinus 05.06.2020 08:07

Joa, noch älter als DualCore hätte ich auch nicht benutzt und gleich entsorgt :D
Der war für nen Kumpel gedacht, aber dann hat er sich doch ein Notebook besorgt...

mmk 05.06.2020 20:41

In der Vergangenheit hatte ich Fälle, da ging es um Notebooks bzw. Netbooks mit Single-Core-CPU und 1 GB RAM. Zusätzlich mit verbauter HDD. Da wird es natürlich schwierig. Es geht noch so eben, aber richtigen Spaß macht das nicht mehr.

mmk 18.06.2020 10:58

Ich habe mich jetzt entschieden, mich zuerst dieser Distri zu widmen:
Zitat:

Zitat von mmk (Beitrag 1736779)
MX Linux (auf Basis von Debian Linux)

-> https://mxlinux.org/wiki/system/iso-download-mirrors/

ahs_x64

Ich möchte für den Anfang etwas, das direkt auf Debian basiert. Gleichzeitig einen möglichst guten Support auch für neuere Hardware (ahs), und dennoch ressourcenschonend und einsteigerfreundlich.

Außerdem bietet diese Distribution "out of the box" eine ebenfalls für Einsteiger wichtige Funktion, falls sie im Forum Fragen stellen. Das Ganze nennt sich "Quick System Info". Da braucht der Laie nur einmal auf das Icon zu klicken, und schon werden wichtige Basisdaten ausgelesen und automatisch in die Zwischenablage kopiert. Bleibt also nur noch "Paste" im Forum als "Arbeit" übrig.

Sieht dann so aus:

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_01.png

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_02.png

mmk 18.06.2020 20:16

Installation von MX Linux 19.2 (ahs) 64-Bit, basierend auf Debian mit Xfce im UEFI-Mode

  • 1.) Heruntergeladenes ISO-Image mittels Rufus bootfähig auf einem USB-Stick platzieren
  • 2.) Angepasstes Booten vom Stick im UEFI-Mode (Live-Systen, installationsvorbereitend)
  • 3.) Möglicher Zwischenschritt: Automatisches Erstellen eines Systemberichts
  • 4.) Installation von MX Linux
  • 5.) Installation von Updates und letzter fehlender Sprachpakete

Yatagan 18.06.2020 20:43

Auf meinem MSI-Laptop war die Installation von MX Linux 19 (frühere Version) mit UEFI und auch im Legacy Mode aus irgendwelchen Gründen nicht möglich und endete jeweils im sang- und klanglosen Absturz des Installers.
Sonst ist das eine sehr schnörkellose und gut out-of-the-box zu nutzende Distro. Bin aber derzeit mit Manjaro glücklicher...

cosinus 18.06.2020 20:48

"MSI-Laptop" ist jetzt keine echte hilfreiche Info :D

mmk 18.06.2020 20:49

1.) Heruntergeladenes ISO-Image mittels Rufus bootfähig auf einem USB-Stick platzieren

https://mxlinux.org/wiki/system/iso-download-mirrors/ (ahs_x64, MX-19.2_ahs_x64.iso)
https://rufus.ie/



2.) Angepasstes Booten vom Stick im UEFI-Mode (Live-Systen, installationsvorbereitend)

Bitte öffnet das Bootmenü Eures UEFI, oft z.B. mittels F10 oder F11 aufzurufen (siehe Handbuch Eures Laptops/PCs/Mainboards). Wählt dann zum Booten Euren USB-Stick aus, vorangestellt der Eintrag "UEFI: Euer USB-Stick"


Anschließend sollte folgender Bootscreen erscheinen. Bitte hier den zweiten Eintrag mit "Customize Boot" auswählen und Enter drücken:

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_03.png


Hier erscheint die Sprachauswahl, bitte tippt für Deutsch die Zahl 9 ein und drückt Enter. Für die anschließende Abfrage zu dem Konsolenspalten einfach Enter ohne weitere Eingabe verwenden:

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_06.png


Für die Zeitzone die Zahl 28 für "Berlin" eintragen, erneut mit Enter bestätigen. Alle danach folgenden Abfragen zu Einstellungen bitte jeweils mit Enter ohne weitere Detail-Eingaben "durchbestätigen".

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_08.png

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_09.png

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_10.png


Danach bootet MX Linux mit den eben umgesetzten Voreinstellungen zum Desktop:

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_11.png



Hier kann der Willkommenshinweis mit "Schließen" weggeklickt werden:

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_12.png





3.) Möglicher Zwischenschritt: Automatisches Erstellen eines Systemberichts


Für eine Systemübersicht (u.a. der verbauten Hardware wegen) kann es sinnvoll sein, einen kleinen Systembericht erstellen zu lassen. Dazu klickt Ihr unten links auf das MX-Menü-Icon, anschließend auf "Quick System Info".

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_01.png


Dadurch wird automatisch ein Bericht erzeugt und in Eure Zwischenablage kopiert, inklusive Code-Tags. Wenn Ihr unten "Schließen mit beliebiger Taste" lesen könnt, ist der Bericht fertig erstellt worden. Drückt daraufhin z.B. die Enter-Taste, und das Fenster schließt automatisch. Fügt nun diese Ausgabe ggf. auf Nachfrage hier einfach mit "Paste" in ein Posting ein.

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_02.png




4.) Installation von MX Linux

Yatagan 18.06.2020 20:51

Zitat:

Zitat von cosinus (Beitrag 1737481)
"MSI-Laptop" ist jetzt keine echte hilfreiche Info :D

Ich wollte jetzt auch keine große Hardware-Diskussion aufmachen und der Bug wird wahrscheinlich inzwischen der Geschichte angehören...
Aber wenn's scheeh macht: MSI GE73 Raider

cosinus 18.06.2020 20:56

Vermutlich war der Kernel für dein Notebook zu alt. Da MX ja auch auf Debian basiert, könnte es sein, dass da der ein oder andere proprietäre Krempel gefehlt hat.

Ich hab jetzt gerade zu hause sowas am Start: M715q MT mit AMD Ryzen 5 Pro
und keinerlei Probleme mit Debian bullseye :)

https://www.notebookshop.com/wp-cont...llery-09_1.jpg

cosinus 18.06.2020 20:57

Markus, soll ich deine Anleitung nicht lieber in einen eigenen Thread auslagern? Also Installation MX Linux?

mmk 18.06.2020 21:05

Ist hier erstmal ein "Muster" und noch nicht fertig. Kann dann später gerne separat.

Xynthetic 18.06.2020 22:13

Die Funktion mit der Ausgabe der Systeminfos in CODE-Tags ist für User, die hier Hilfe suchen, absolut super. Auch wenn sich in meiner VM da ein kleiner, lustiger Fehler bei der Festplattenbelegung eingeschlichen hat. ;)

Aber ich werde diese Distribution auf jeden Fall noch genauer inspizieren und auf meinem System lassen, falls User hier mal Hilfe brauchen.
Code:


System:    Host: mx Kernel: 5.6.0-2-amd64 x86_64 bits: 64 compiler: gcc v: 8.3.0
          parameters: BOOT_IMAGE=/boot/vmlinuz-5.6.0-2-amd64
          root=UUID=5e4b38f8-54b0-48da-bb45-92baa633722e ro quiet splash
          Desktop: Xfce 4.14.2 tk: Gtk 3.24.5 info: xfce4-panel wm: xfwm4 dm: LightDM 1.26.0
          Distro: MX-19.2_ahs_x64 patito feo May 31  2020 base: Debian GNU/Linux 10 (buster)
Machine:  Type: Vmware System: VMware product: VMware Virtual Platform v: N/A serial: <filter>
          Chassis: No Enclosure type: 1 serial: <filter>
          Mobo: Intel model: 440BX Desktop Reference Platform serial: <filter> BIOS: Phoenix
          v: 6.00 date: 02/27/2020
CPU:      Topology: 2x 8-Core model: Intel Core i9-9900K bits: 64 type: MCP SMP arch: Kaby Lake
          family: 6 model-id: 9E (158) stepping: D (13) microcode: B8 L2 cache: 32.0 MiB
          flags: avx avx2 lm nx pae sse sse2 sse3 sse4_1 sse4_2 ssse3 bogomips: 115200
          Speed: 3600 MHz min/max: N/A Core speeds (MHz): 1: 3600 2: 3600 3: 3600 4: 3600
          5: 3600 6: 3600 7: 3600 8: 3600 9: 3600 10: 3600 11: 3600 12: 3600 13: 3600 14: 3600
          15: 3600 16: 3600
          Vulnerabilities: Type: itlb_multihit status: KVM: Vulnerable
          Type: l1tf status: Not affected
          Type: mds status: Not affected
          Type: meltdown status: Not affected
          Type: spec_store_bypass
          mitigation: Speculative Store Bypass disabled via prctl and seccomp
          Type: spectre_v1 mitigation: usercopy/swapgs barriers and __user pointer sanitization
          Type: spectre_v2 mitigation: Enhanced IBRS, IBPB: conditional, RSB filling
          Type: tsx_async_abort status: Not affected
Graphics:  Device-1: VMware SVGA II Adapter driver: vmwgfx v: 2.17.0.0 bus ID: 00:0f.0
          chip ID: 15ad:0405
          Display: x11 server: X.Org 1.20.4 driver: vmware unloaded: fbdev,modesetting,vesa
          resolution: 1920x1200~60Hz
          OpenGL: renderer: llvmpipe (LLVM 10.0.0 256 bits) v: 3.3 Mesa 20.0.7 compat-v: 3.1
          direct render: Yes
Audio:    Device-1: Ensoniq ES1371/ES1373 / Creative Labs CT2518 driver: snd_ens1371 v: kernel
          bus ID: 02:03.0 chip ID: 1274:1371
          Sound Server: ALSA v: k5.6.0-2-amd64
Network:  Device-1: Intel 82371AB/EB/MB PIIX4 ACPI vendor: VMware Virtual Machine
          type: network bridge driver: N/A port: 1060 bus ID: 00:07.3 chip ID: 8086:7113
          Device-2: Intel 82545EM Gigabit Ethernet vendor: VMware PRO/1000 MT Single Port
          driver: e1000 v: 7.3.21-k8-NAPI port: 2000 bus ID: 02:01.0 chip ID: 8086:100f
          IF: eth0 state: up speed: 1000 Mbps duplex: full mac: <filter>
          Device-3: Intel 82545EM Gigabit Ethernet vendor: VMware PRO/1000 MT Single Port
          driver: e1000 v: 7.3.21-k8-NAPI port: 2040 bus ID: 02:02.0 chip ID: 8086:100f
          IF: eth1 state: up speed: 1000 Mbps duplex: full mac: <filter>
Drives:    Local Storage: total: 30.00 GiB used: 503.12 GiB (1677.1%)
          ID-1: /dev/sda vendor: VMware model: Virtual S size: 30.00 GiB block size:
          physical: 512 B logical: 512 B serial: N/A rev: 1.0 scheme: MBR
Partition: ID-1: / raw size: 27.97 GiB size: 27.40 GiB (97.98%) used: 6.11 GiB (22.3%) fs: ext4
          dev: /dev/sda1
          ID-2: swap-1 size: 2.00 GiB used: 0 KiB (0.0%) fs: swap swappiness: 15 (default 60)
          cache pressure: 100 (default) dev: /dev/sda2
Sensors:  Message: No sensors data was found. Is sensors configured?
Repos:    No active apt repos in: /etc/apt/sources.list
          Active apt repos in: /etc/apt/sources.list.d/debian-stable-updates.list
          1: deb http://deb.debian.org/debian buster-updates main contrib non-free
          Active apt repos in: /etc/apt/sources.list.d/debian.list
          1: deb http://deb.debian.org/debian buster main contrib non-free
          2: deb http://deb.debian.org/debian-security buster/updates main contrib non-free
          Active apt repos in: /etc/apt/sources.list.d/mx.list
          1: deb http://ftp.halifax.rwth-aachen.de/mxlinux/packages/mx/repo/ buster main non-free
          2: deb http://ftp.halifax.rwth-aachen.de/mxlinux/packages/mx/repo/ buster ahs
          No active apt repos in: /etc/apt/sources.list.d/various.list
Info:      Processes: 326 Uptime: N/A Memory: 7.75 GiB used: 615.7 MiB (7.8%) Init: SysVinit
          v: 2.93 runlevel: 5 default: 5 Compilers: gcc: 8.3.0 alt: 8 Shell: bash v: 5.0.3
          running in: quick-system-in inxi: 3.0.36


cosinus 18.06.2020 23:23

xynthetic, das ist doch die Ausgabe von inxi oder nicht? inxi kann man in jeder Distro verwenden. Zumindest finde ich das in Debian und auch in Arch

Xynthetic 18.06.2020 23:39

Ja, das ist die Ausgabe von inxi. Klar kann man das in jeder Distro verwenden, aber in MX Linux gibt es dafür einen extra Button (siehe Markus' Screenshot) und man muss nicht in die Kommandozeile. Die ganze Ausgabe wird dann auch automatisch in CODE-Tags gepackt und in die Zwischenablage kopiert.
Das macht es für absolute Einsteiger nochmals einfacher, hier im Board ihre Infos zu posten, weil sie nicht mal den inxi-Befehl und die ganzen Optionen kennen müssen.
Du findest das wahrscheinlich überflüssig (ist es eigentlich auch), aber die Anleitung ist ja auch für Linux-Noobs gedacht.

cosinus 18.06.2020 23:41

Nein, überflüssig nicht, das ist schon eine gute Idee. Nur ist inxi eben kein Alleinstellungsmerkmal von MX.

Xynthetic 18.06.2020 23:43

Das stimmt, aber die CODE-Tags werden gerne vergessen (dabei sind sie wichtig), und das Problem hat sich mit der Lösung in MX erledigt. Ich finde es praktisch für Einsteiger.

cosinus 18.06.2020 23:45

Zitat:

Zitat von Xynthetic (Beitrag 1737497)
Das stimmt, aber die CODE-Tags werden gerne vergessen (dabei sind sie wichtig), und das Problem hat sich mit der Lösung in MX erledigt.

Die werden hier immer gerne vergessen :D Scheiß FRST :applaus:

mmk 19.06.2020 21:22

Ja, inxi (daher hatte ich auch im Screenshot extra den sichtbaren Tooltip belassen, damit es sofort transparent ist, um was es sich handelt.) Vorteil hierbei ist einfach nur, dass es für Laien bereits out of the box als "one click" implementiert ist. Plus Zwischenablage inkl. code-Tags als Zugabe. Ich hoffe, es wird dadurch etwas einfacher, wenn mal Probleme auftreten. Erfahrungsgemäß tun sich ja sehr viele Nutzer schwer damit, passende Informationen zu Hard- und Software beizusteuern.


Ich habe jetzt mal MX Linux (ahs) mit Mate ausgestattet.

Code:

sudo apt-get install mate-desktop-environment mate-desktop-environment-extras mate-applets mate-applets-common mate-utils mate-utils-common mate-system-monitor mate-applet-brisk-menu mate-screensaver mate-screensaver-common mate-tweak
Damit sollte das Wichtigste dabei sein. Falls ich was Essentielles vergessen haben sollte, bitte gerne ergänzen.

Gefällt mir persönlich deutlich besser. Vielleicht nehme ich das als Beispiel noch mit in die Anleitung auf.





4.) Installation von MX Linux


  • Bitte im ersten Schritt auf "Install" klicken:

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_14.png

  • Bei den Nutzungsbedingungen auf "Weiter":

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_15.png

  • Bei einer leeren SSD oder Festplatte kann die automatische Standardauswahl belassen werden, wichtig ist nur, dass nicht aus Versehen unter "Folgenden Datenträger..." ein falsches Ziel ausgewählt wird. Dort auf "Weiter".

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_16.png

  • Hier wird nochmal darauf hingewiesen, dass die ganze "Festplatte" genutzt und formatiert wird. Wenn zu diesem Zeitpunkt wirklich alle Daten extern gesichert sind bzw. der Datenspeicher leer ist, mit "Yes" bestätigen.

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_17.png

  • Hier bitte den Haken bei "Grub" gesetzt lassen und den Punkt bei "ESP" für EFI System Partition. Dann auf "Weiter".

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_19.png

  • Sofern oben im blauen Fortschrittsbalken "Pausiert für erforderliche Bedienereingaben" zu lesen ist, bitte unten auf "Weiter" klicken:

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_22.png

  • Einen Computernamen nach Wunsch eintragen und "Weiter":

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_24.png

  • Die Eintragungen zur Zeitzone sollten bereits korrekt sein, weil sie bereits eingangs in der Vorkonfiguration getätigt worden waren. Somit gleich "Weiter":

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_25.png

  • Nun einen gewünschten Benutzernamen, ein Passwort dazu, sowie ein Admin-Passwort (für root) eintragen. Achtet dabei auf sichere Passwörter! Also nicht sowas wie purzel1234 oder dergleichen! Dann "Weiter":

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_27.png

  • Nun die Fertigstellung abwarten.

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_29.png

  • Letztlich mit Klick auf "Abschließen" bestätigen.

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_30.png


  • Damit wird der Systemneustart (reboot) eingeleitet.

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_31.png

  • Bitte an dieser Stelle das Bootmedium, in der Regel der USB-Stick, den ihr zur Installation von MX Linux verwendet hat, abziehen, und danach Enter drücken. Das ist auf dem Screenshot sinngemäß mit der Meldung zum Entfernen der Disk gemeint.

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_32.png

  • Beim folgenden Neustart ist bereits der korrekte Starteintrag markiert, hier einmal Enter drücken:

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_33.png

  • Das System wird das erste Mal nach der Instalaltion von der SSD/HDD geladen...

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_34.png

  • Euer Benutzername ist bereits vorausgewählt, tragt unter diesem ins Feld bitte Euer Benutzerpasswort ein, klickt dann auf "Anmelden".

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_36.png

  • Der Desktop wird aufgebaut, und bei einer kabelgebundenen Verbindung (LAN) zum Router/Internet, besteht auch sofort die Internetverbindung (siehe Einblendung oben rechts).

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_37.png

  • Das Willkommensfenster kann mit "Schließen" weggeklickt werden. Wenn Ihr diese Hilfe erstmal behalten möchtet, setzt vorher ein Häkchen bei "Zeige diesen Dialog beim Start an". Das könnt Ihr in Zukunft immer herausnehmen. Es geht mir nur darum, dass nun im nächsten Schritt erstmal die Updates installiert werden, bevor Ihr etwas anderes mit dem System macht. Denn Ihr seht bereits links außen die Einblendung, dass 45 neue Aktualisierungen zur Verfügung stehen. Keine Sorge, sie laufen viel, viel schneller durch, als Ihr es von Windows her kennt. Dazu mehr im nächsten Abschnitt, der sich direkt mit den Aktualisierungen und Anpassungen beschäftigen wird.

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_38.png





5.) Installation von Updates

  • Bitte klickt links in der Leiste auf das grüne Paket-Symbol, wenn Ihr mit der Maus erstmal nur drüber geht, zeigt Euch der Tooltip die Anzahl der verfügbaren Aktualisierungen an.

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_39.png

  • Es öffnet sich daraufhin der MX Updater, klickt hier bitte unten auf "Aktualisieren".

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_40.png

  • Tragt nun bitte ins Abfragefenster Euer Admin-Passwort, also das root-Passwort ein, das Ihr bei der Systeminstallation separat vergeben hattet. Bestätigt danach mit einem Klick auf "Legitimieren".

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_42.png

  • Tippt nun zur Bestätigung der Abfrage ein "j" (für "Ja") ein, und drückt Enter:

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_44.png

  • Die Updates werde nun installiert, Ihr könnt am Ende das Fenster mit einem Druck einer beliebigen Taste schließen.

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_46.png

stefanbecker 19.06.2020 21:28

Das ganze sollte in einen Howto-Bereich ausgelagert werden, reduziert um alle "Zwischewnrufe".

mmk 19.06.2020 21:31

Genau. Voranstellen muss ich sicher noch das Erstellen eines bootfähigen Sticks, daran scheitern viele. Oder auch die UEFI-Einstellungen.

Die Sprachpakete passten in den Beitrag nicht mehr hinein, zu viele Grafiken. Wird dann also noch auf einen letzten Punkt verschoben.

Alles in allem geht so eine Einrichtung aber sehr flott, wenn man nicht, wie ich, alles dokumentieren muss. ;) Das ist wirklich sehr schnell installiert. Inklusive Erstellen eines Sticks, inklusive Installation, Updates und kurzer Ersteinrichtung, alles in unter einer Stunde.

Kein Vergleich zu den Ausreden, dass man innerhalb von fünf Jahren keine Zeit gehabt hätte, Windows 7 zu "verlassen". :D

cosinus 19.06.2020 21:35

Zitat:

Zitat von stefanbecker (Beitrag 1737549)
Das ganze sollte in einen Howto-Bereich ausgelagert werden, reduziert um alle "Zwischewnrufe".

Das will der liebe Markus ja noch nicht :D
Ich hab ja schon eine eigene Debian-Anleitung :rofl::pfeiff::zunge:

mmk 19.06.2020 21:38

Zitat:

Zitat von cosinus (Beitrag 1737552)

Ja, allerdings ist dabei bisher nur Debian "stable", Deins hingegen ist noch "Berta". :lach:

cosinus 19.06.2020 21:40

Nix Berta, sondern Beta. Ich kenn wirklich eine, die sich so nennt. Rennt aber ständig in Berlin und Frankfurt rum die rote Beta :D

mmk 19.06.2020 22:47

6.) Einrichtung fehlender Sprachpakete (Deutsch)

  • Bitte klickt unten links in der Ecke auf das MX-Menü-Symbol, dann auf MX Paket-Installer:

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_50.png

  • Daraufhin tragt bitte wieder das Admin (root) Passwort ein. Bestätigt mit "Legitimieren".

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_51.png

  • Ihr sehr hier nun die ganzen Kategorien gelistet, scrollt bitte mit der Maus nach unten...

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_52.png

  • ... bis Ihr bei "Sprache" angekommen seid. Klickt auf "Sprache", sie klappen anschließend aus.

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_53.png

  • Stoppt bei "German", hakt hier alles mit "German" an. Klickt unten auf "Installieren".

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_54.png


  • Bestätigt die Abfrage mit "OK".

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_55.png


  • Tippt unten zur Bestätigung ein "j" für "Ja" ein, bestätigt letztlich mit einem Klick auf "Enter".

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_58.png


  • Bestätigt die erfolgreiche Verarbeitung mit "OK"

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_59.png


  • Das Fenster kann nun mittels "Schließen" geschlossen werden.

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_60.png


  • Da dies für den Firefox nicht zuverlässig greift, kann man die Sprache direkt dort selbst umstellen. Öffnet ihn dazu linksseitig über die Navigation, indem Ihr auf das Firefox-Symbol klickt. Dieser öffnet nach wie vor in Englisch. Daher klickt bitte zuerst oben im geöffneten Firefox rechts neben das + des ersten Tabs, mit der rechten Maustaste ins Leere. Aktiviert aus dem sich öffnenden Kontextmenü bitte "Menu Bar".

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_61.png


  • Somit habt Ihr oben die ganzen Menüs zur Verfügung, klickt hier bitte auf "Edit", "Preferences".

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_62.png


  • Scrollt runter zu "Language". Klickt bitte das Drop-Down-Feld an, in dem derzeit "English" steht. Wählt dann "Search for more languages...".

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_63.png



  • Klickt nun auf "Select a language to add...".

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_64.png



  • Scrollt in der Liste bitte zu "german" und klickt es an.

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_65.png



  • Bestätigt dies bitte rechts mit einem Klick auf "Add".

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_66.png



  • "German" steht nun über "English", bestätigt bitte mit "OK".

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_67.png



  • "Deutsch" ist nun aktiviert.

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_68.png



  • Schließt den Firefox, und beim nächsten Öffnen erstrahlt auch er mit deutschsprachiger Oberfläche:

https://malwareanalyse.de/linux/mx/a...s_quick_70.png

Xynthetic 19.06.2020 23:32

Du könntest in Deiner Anleitung auch gleich noch das deutschsprachige Benutzerhandbuch verlinken (gibt es allerdings nur für Version 17.1, aber könnte trotzdem für manche User hilfreich sein, die sich näher mit dem System befassen wollen).
https://mxmanuals.s3.us-east-2.amazo...17/mxum_de.pdf

mmk 20.06.2020 16:50

Ja, die hatte ich schon gesehen, allerdings wurde dort nicht mal die UEFI-Installation mit "ESP" beschrieben. Deshalb blieb sie zunächst außen vor. Aber als Archiv-Anleitung, um den ein oder anderen Anhaltspunkt mitzunehmen, kann sie für Neueinsteiger hilfreich sein.

mmk 23.06.2020 10:03

Bis zum kommenden WE ist meine Zeit etwas knapp. Spätestens dann habe ich den Feinschliff fertig, und die Beiträge können passend "zusammengesetzt" werden.

mmk 10.07.2020 20:48

Ich würde die Anleitung gerne in mehrere Beiträge nacheinander aufteilen, leider ergänzt aber die Forensoftware stets automatisch den vorigen Beitrag, anstatt einen neuen zuzulassen. Kann man das im Backend temporär abschalten?

cosinus 10.07.2020 21:05

Zitat:

Zitat von mmk (Beitrag 1738429)
Ich würde die Anleitung gerne in mehrere Beiträge nacheinander aufteilen, leider ergänzt aber die Forensoftware stets automatisch den vorigen Beitrag, anstatt einen neuen zuzulassen. Kann man das im Backend temporär abschalten?

Das kann nur der Admin. Vllt kann ich moderativ eingreifen?

mmk 12.07.2020 22:01

Einen Versuch wäre es wert. Zur Not kann man den Versuch ja auch wieder löschen.

cosinus 12.07.2020 22:03

Ja, aber du musst mir schon sagen, was ich von wo nach wo verschieben bzw. editieren muss. :D

mmk 12.07.2020 22:05

Das artet ja in Arbeit aus. :lach:

cosinus 12.07.2020 22:08

Zitat:

Zitat von mmk (Beitrag 1738562)
Das artet ja in Arbeit aus. :lach:

Für dich oder mich? :zunge:

webwatcher 14.07.2020 15:17

https://www.sueddeutsche.de/digital/...stem-1.4965794
Zitat:

. Aber schon jetzt ist es möglich, Linux innerhalb von Windows 10 zu benutzen. WSL, das Windows Subsystem für Linux, startet Linux in einer Art virtuellen Schachtel in Windows. Man nutzt Linux wie ein einfaches Windows-Programm. Das hat den Vorteil, dass Nutzer auf einem Computer mit zwei Betriebssystemen arbeiten und einfach zwischen den Systemen hin- und herwechseln können.
https://docs.microsoft.com/de-de/windows/wsl/about
Zitat:

Mit dem Windows-Subsystem für Linux können Entwickler eine GNU-/Linux-Umgebung (einschließlich der meisten Befehlszeilentools, Hilfsprogramme und Anwendungen) direkt unter Windows unverändert ausführen, ohne den Mehraufwand eines traditionellen virtuellen Computers oder eines Dual-Boot-Setups betreiben zu müssen.

mmk 14.07.2020 18:33

Käme für mich nicht in Frage. Da muss ja dennoch Windows als Hauptbetriebssystem installiert sein. Und die "Laien" hätten dennoch weiterhin ihr Windows als Betriebssystem, auf dem sie "alle bunten Smarties" installieren würden. Verbessert also kaum etwas, für den Zweck, für den es hier gedacht ist.

Yatagan 14.07.2020 18:36

Ich halte das für einen Aspekt von Microsofts Bestrebungen Linux in Teilen peu à peu zu assimilieren und in der Linux Foundation mittelfristig den Ton anzugeben.

Das ist nicht unbedingt eine gute Entwicklung... :daumenrunter:

webwatcher 14.07.2020 18:54

Die Zukunft wird zeigen, wer wen schluckt.
Zitat:

Nur drei bis vier Prozent der Deutschen nutzen es privat. Linux gilt vielen als Betriebssystem der Tüftler und Nerds, kostenlos und schnell, für Laien aber schwer zu verstehen und aufwendig einzurichten.
Die allermeisten Otto Normalos können schon mit dem Wort Linux nichts anfangen.
Zitat:

Ob Microsoft mit den WSL-Verbesserungen Linux tatsächlich zu mehr Popularität verhelfen wird, wie Kißling vom Linux-Magazin glaubt, bleibt abzuwarten. Allerdings hat es der Linux-Kernel auch ohne Microsofts Hilfe schon in viele Rechner geschafft: Er steckt in Firmennetzwerken, den meisten Servern und in leicht modifizierter Form auch in Android, dem weltweit populärsten Betriebssystem überhaupt, das auf den meisten Handys läuft. Nicht zuletzt laufen die 500 schnellsten Supercomputer der Welt alle mit Linux.
All das ist dem Standarduser nicht bekannt. Der weiß auch nicht was Android ist. Den Namen vieleicht aber mehr auch nicht.

PS: https://www.golem.de/specials/wsl/

cosinus 14.07.2020 20:52

Zitat:

Zitat von webwatcher (Beitrag 1738603)
Die allermeisten Otto Normalos können schon mit dem Wort Linux nichts anfangen.

Die allermeisten Laien können auch Windows nicht einrichten oder müllen es gnadenlos zu.
Was mir auch immer wieder auffällt: so gut wie kein Laie versteht den Zusammenhang bzw die Unterschiede zwischen Datenträgern, Partitionen/Volumes und Dateisystemen.

felix1 15.07.2020 19:00

Da bleibe ich doch bei meinen geliebten VMs:daumenhoc

Xynthetic 16.07.2020 07:27

Zitat:

Zitat von felix1 (Beitrag 1738633)
Da bleibe ich doch bei meinen geliebten VMs:daumenhoc

Ich auch... :abklatsch:

Lendenwirbel 20.08.2020 10:01

Welche Ubuntuversion ist für Einsteiger am Besten geeignet?
 
Guten Morgen Linuxgemeinde,

ich beabsichtige Ubuntu auf meinem Laptop zu installieren.
Nun stehe ich vor der Frage welche Version für einen Einsteiger wohl geeignet ist.
Version "Linuxmint-20-cinnamon x64" oder die Version "Linuxmint-20-mate x64"

Ich habe schon auf https://linuxmint-installation-guide.readthedocs.io/de/latest/choose.html nachgelesen. Komme jedoch nicht zu einer Entscheidung.
Ich benutze meinen Laptop hauptsächlich um mich im www zu tummeln, Mails und whatsaps zu schreiben, Onlinebanking zu betreiben und hin und wieder ein wenig office und Fotobearbeitung.

Der Laptop verfügt über eine 250GIG SSD und hat 8GIG RAM

Vielen lieben Dank für Eure Hilfe.

mmk 20.08.2020 10:05

Zitat:

Zitat von Lendenwirbel (Beitrag 1739598)
ich beabsichtige Ubuntu auf meinem Laptop zu installieren.

Linux Mint ist nicht Ubuntu! Diese hier ist sehr einsteigerfreundlich:
https://ubuntu-mate.org/
https://ubuntu-mate.org/download/amd64/focal/

Lendenwirbel 20.08.2020 10:17

Stimmt das hast du allerdings Recht. Das habe ich durcheinander geworfen. Ich meinte eigentlich die verschiedenen Mintversionen

Yatagan 20.08.2020 13:21

Bei den von dir zur Auswahl gestellten Desktop-Varianten von Mint kannst du nicht viel falsch machen. Es geht da eher um den persönlichen Geschmack. Beide sind einsteigerfreundlich.
Mate verbraucht allerdings weniger Resourcen. Wenn dein Rechner älter und/oder der Prozessor schwach ist, solltest du Mate bevorzugen.

cosinus 20.08.2020 13:24

Zitat:

Zitat von Yatagan (Beitrag 1739619)
Bei den von dir zur Auswahl gestellten Desktop-Varianten von Mint kannst du nicht viel falsch machen. Es geht da eher um den persönlichen Geschmack. Beide sind einsteigerfreundlich.
Mate verbraucht allerdings weniger Resourcen. Wenn dein Rechner älter und/oder der Prozessor schwach ist, solltest du Mate bevorzugen.

Bei ganz wenig Resourcen könnte man auch IceWM verwenden :D oder gleich auf den Desktop verzichten und an der bash mit lynx surfen :applaus::rofl:

https://upload.wikimedia.org/wikiped..._Browser_2.png

mmk 20.08.2020 16:40

Zitat:

Zitat von Lendenwirbel (Beitrag 1739601)
Ich meinte eigentlich die verschiedenen Mintversionen

Dann bleibe ich bei der Empfehlung zu der Mate-Version. Schön strukturierte, aufgeräumte und zugleich nicht zu eingeschränkte Oberfläche, zudem ressourcenschonend.

cosinus 20.08.2020 17:07

Zitat:

Zitat von mmk (Beitrag 1739632)
Dann bleibe ich bei der Empfehlung zu der Mate-Version. Schön strukturierte, aufgeräumte und zugleich nicht zu eingeschränkte Oberfläche, zudem ressourcenschonend.

Richtig. Ubuntu MATE oder noch besser Debian mit MATE :daumenhoc

Yatagan 20.08.2020 17:33

Zitat:

Zitat von cosinus (Beitrag 1739621)
Bei ganz wenig Resourcen könnte man auch IceWM verwenden :D oder gleich auf den Desktop verzichten und an der bash mit lynx surfen :applaus::rofl:

Viel zu überladen! Emacs kann alles! :applaus:

Zitat:

Zitat von cosinus (Beitrag 1739633)
Richtig. Ubuntu MATE oder noch besser Debian mit MATE :daumenhoc

Da wir gerade im Fanboy-Modus sind : Manjaro Mate :pfeiff:

cosinus 20.08.2020 17:41

Also wenn dann bitte das originale Arch. :p
Und echte Jäger und Sammler nehmen nur LFS :rofl:

Lendenwirbel 22.08.2020 06:59

Ohje, die Auswahl wird ja immer größer anstatt kleiner.

Yatagan 22.08.2020 08:47

Zitat:

Zitat von Lendenwirbel (Beitrag 1739653)
Ohje, die Auswahl wird ja immer größer anstatt kleiner.

Lege dir doch mit Ventoy einen multiboot-fähigen USB-Stick an. Auf diesen kannst du dann die Linux-ISO-Files deiner Wahl kopieren und dann live vom Stick der Reihe nach ausprobieren.
An Anfang entscheidet man ja oft nach Look&Feel.

Lendenwirbel 22.08.2020 10:51

Ich habe gelesen, dass man Linux auch mit dem Dateisystem NTFS installieren kann. So weit so gut.
Kann ich Linux eigentlich auch so installieren ohne dass meine jetzigen Partiitionen zerlegt werden? Die möchte ich nämlich ganz gerne behalten.

Yatagan 22.08.2020 11:30

Zitat:

Zitat von Lendenwirbel (Beitrag 1739655)
Ich habe gelesen, dass man Linux auch mit dem Dateisystem NTFS installieren kann. So weit so gut.
Kann ich Linux eigentlich auch so installieren ohne dass meine jetzigen Partiitionen zerlegt werden? Die möchte ich nämlich ganz gerne behalten.

Da erschiesst sich mir dein Gedankengang nun nicht ganz.
Prinzipiell ist Linux anders strukturiert als Windows. Daher sind die Partitionsgrößen meist ganz anders zu wählen. Standard-Dateisystem ist aktuell Ext4.
Wenn du wirklich nur Linux installieren willst, solltest du für den Anfang die vom jeweiligen Installer angebotene Standardkonfiguration wählen.
Du kannst natürlich im Installer auch nach Geschmack selbst partitionieren. Das setzt aber mMn doch etwas an praktischer Vorerfahrung mit Linux voraus.

Lendenwirbel 22.08.2020 12:03

@Yatagan
Vielen Dank für die Erklärung. Da habe ich wieder was dazu gelernt.

Lendenwirbel 12.09.2020 07:42

Zitat:

Zitat von cosinus (Beitrag 1739633)
Richtig. Ubuntu MATE

Wie heißt es doch so schön? "Bitte empfehlen Sie uns weiter"
Das kann ich in diesem Fall unterschreiben. :daumenhoc

cosinus 12.09.2020 20:54

Zitat:

Zitat von Lendenwirbel (Beitrag 1740102)
Wie heißt es doch so schön? "Bitte empfehlen Sie uns weiter"
Das kann ich in diesem Fall unterschreiben. :daumenhoc

Ubuntu MATE ist schon gut. Nutze ich zwar nicht mehr täglich, aber wenn ich ein Livesystem für einen anderen Rechner brauche, nehm ich gerne Ubuntu MATE.

Lendenwirbel 13.09.2020 08:22

Der Laptop schnurrt jetzt wie ein Kätzchen. Und zwar ein sehr, sehr schnelles Kätzchen.

cosinus 13.09.2020 19:52

Zitat:

Zitat von Lendenwirbel (Beitrag 1740114)
Der Laptop schnurrt jetzt wie ein Kätzchen. Und zwar ein sehr, sehr schnelles Kätzchen.

Linux is a cheetah!

Krwasch 18.11.2021 17:21

Hallo zusammen,

auch ich wollte mir demnächst mal ein Linux aufsetzen, vermutlich erstmal im Dual Boot, um zu testen wie eingeschränkt ich noch beim Spielen bin. Es soll ein MINT werden (vermutlich LMDE).

Nun gibt es ja hier einige Tutorials wie man Windows-Rechner vernünftig absichert. Meine Frage wäre nun: Fliegt sowas auch irgendwo für Linux rum? Muss ich irgendwas beachten? Außer den üblichen Verhaltensregeln halt.

Viele Grüße
Krwasch

mmk 18.11.2021 17:37

Ohne zu wissen, was genau Du bisher als "übliche Verhaltensregeln" umgesetzt hast, bleibt es auch bei den Empfehlungen, die im Windowsbereich z.B. zu Passwortsicherheit, Browserkonfiguration (empfohlene Addons) oder der Nutzung von E-Mails gelten.

Ein großer Vorteil ist, dass hier System und Anwendungen in einem Rutsch aktualisiert werden, Du hast also letztlich weniger Arbeit damit als auf einem Windows.

Obelix723 20.02.2022 16:45

Ich hätte da noch ein Distro für die die das macOS Aussehen Mögen:GMac es kann zwar kein schwein runterladen aber egal

Yatagan 20.02.2022 17:16

Wenn ich das richtig verstehe, wird GMac seit 2017 nicht mehr weiterentwickelt.

Falls du ernsthaft eine macOS-artige Distro suchst: elementaryOS

Obelix723 20.02.2022 17:24

habe ich schon ausprobiert aber gibt es nicht noch andere alternativen außer elementaryOS Und iBuntu? weil ibuntu macht mir die Festplatte voll mit mist und unbootbar

Yatagan 20.02.2022 17:26

iBuntu sagt mir nichts und das hat auch seit 2020 keiner mehr angefasst: Release 2.0 “Lix Sur”: 10/15/2020 by B0fH
Es scheint auf jeden Fall an Manpower zu hapern. Wenn eine Distro nicht halbwegs regelmäßig gepflegt wird, kann man es mMn gleich mit der Installation sein lassen.

Das scheint mir vertauenerweckender zu sein:
https://itsfoss.com/macos-like-linux-distros/

cosinus 20.02.2022 17:46

Zitat:

Zitat von Obelix723 (Beitrag 1763136)
habe ich schon ausprobiert aber gibt es nicht noch andere alternativen außer elementaryOS Und iBuntu? weil ibuntu macht mir die Festplatte voll mit mist und unbootbar

Dann verwende eine "echte" Distri wie Debian. Da wird dir nicht irgendwelcher Mist aufgetischt. Kannst auch Arch Linux nehmen. :cool:


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