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Root-Partition zu klein gewählt? Hallo, während des Lockdowns habe ich für meine Kinder einen alten Desktop-Rechner für's Homeschooling "aufgehübscht" und Manjaro (Arch-Derivat) darauf installiert. Klappt gut, aber scheinbar habe ich die Root-Partition (~20GB / 240GB SSD) zu klein gewählt oder es ist irgendein unnötiger Speicherfresser vorhanden, der vielleicht rausgeschmissen werden kann. Ich habe bereits aufgeräumt (zweiten Kernel gelöscht, temporäre Dateien entfernt, etc.), aber das Ding ist wieder Oberkante=Unterlippe. Es wäre nett, wenn jemand mal gucken könnte, bevor ich mit gparted loslegen muss. Danke! Code: $ df -h Code: $ ls -lha / |
20G für root ist schon sehr knapp v.a. wenn du usr und var nicht als eigene Volumes führst :( Versuch mal mit dem Kommandozeilentool du herauszufinden was besonders viel belegt. Alternativ kannst du das grafische Tool baobap benutzen ("Festplattenbelegungsanalyse") das so aussieht: https://screenshots.debian.net/scree.../722/large.png |
Danke für den Tipp mit baobab! Leider gibt es nichts, was so richtig überflüssig ist. Welche ungefähre Größe der Root-Partition würdest du empfehlen, cosinus? |
Wie groß die sein sollte hängt ja wie du gesehen hast sehr stark von der Konfig des Systems ab, ob zB usr und var auch auf root sind oder nicht und wenn ja, was man alles an Paketen installiert hat. Bei mir belegt root nur etwas mehr als 2G, aber ich hab auch usr und var ausgelagert in eigene logical volumes, /tmp ist bei mir eine ramdisk. Welche Ordner fressen denn bei dir den meisten Platz? Falls es dich interessiert, hier meine aktuelle Ausgabe von df -HT Code: Dateisystem Typ Größe Benutzt Verf. Verw% Eingehängt auf |
/usr nimmt 13,8GB ein (share und lib mit jew. ~6GB ca. gleich groß). /var hat 5,5GB, davon ca. Hälfte lib und Hälfte cache. Ich hatte jetzt pauschal gedacht, Root auf ca. 80-90GB zu erweitern und Home dementsprechend einzudampfen. |
Was ist denn da alles bei dir drauf :confused: usr hat bei mir wie du siehst keine 8 GiB und var ist deutlich unter 1 GiB :wtf: Wenn es nicht zu umständlich ist: installiere das System nochmal neu. Aber nimm keine starren Partitionen für die einzelnen Dateisysteme, sonder mach eine große Partition als Typ 8e00 für LVM2 und dann richtig jeweils für root, home und var logical volumes ein. Verbrate nicht gleich den gesamten Platz in der volume group, denn der Sinn hinter LVM ist ja der, dass man wenn man sieht dass ein volume doch größer sein muss, man es nachträglich ohne Partitionsverrenkungen live vergrößern kann mit lvresize |
Zitat:
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Warum überhaupt separate Partitionen bei dem Einsatzweck und der Festplattengröße? |
Zitat:
Und wenn man mal später verhindern will, dass normale User irgendwelche Dateien aus dem inet mit chmod ausführbar machen, müsste man zumindest für /home, /tmp und /var/tmp noexec als Mountoption setzen. |
Zitat:
Ich installiere nun auch nicht ständig Linux-Systeme neu, will auch nicht unbedingt Distros hoppen (höchstens via VM) und habe mir LVM noch nicht näher angesehen. Habe nun erstmal mit gparted über eine USB-Manjaro-Live-Session die Partitionen herumgeschubst und das hat glücklicherweise ohne Datenverlust funktioniert. Habe dabei gleich mal Ventoy (Multiboot-USB) ausprobiert. Klappt mit Manjaro, Ubuntu Mate und Antix schon mal ganz gut. Windows 10 1909 Neuinstallation funktioniert auch darüber. Schönes Tool! |
Hast jetzt mit oder ohne LVM installiert? LVM ist auch ganz hilfreich wenn man das gesamte System ververschlüsseln will. |
Ohne LVM. Habe alles so gelassen und nur die Partitionen mit gparted angepasst. Für das Neuaufsetzen habe ich im Moment keine Zeit. Für den Anwendungsfall ist das im Moment auch ausreichend. |
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