Trojaner-Board

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-   -   Einrichtung von Fedora (https://www.trojaner-board.de/174814-einrichtung-fedora.html)

Deathkid535 06.01.2016 11:01

Einrichtung von Fedora
 
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Hi,

hab mich jetzt endlich entschieden auf meinem Laptop auf Fedora umzusteigen, wenn alles gut läuft zieh ich in ein paar Monaten mit meinem PC nach :)

Bis jetzt gefällt mir Fedora ganz gut, aber ich häng grad ein bisschen fest :D. Also mal Schritt für Schritt. Beim Hochfahren kommt ja dieses Menü, in welches OS ich booten will:

Anhang 77246

Da ist der Debug-Mode auf Platz 1, was ich eigentlich gerne weiter unten hätte. Und das normale ist da irgendwie 2 mal drin. Wie kann ich das fixen (bin ein kompletter Linux-Noob)? :)

cosinus 06.01.2016 11:06

Hi Dennis :)

idR verwendet jede aktuelle Linuxdistro den Bootloader GRUB2. Schau mal bitte in die Konfigdatei rein => /etc/default/grub

Am besten mal in CODE-Tags posten. Brauchste den Lesestoff dafür? Ach egal, ich hau ihn rein für dich :rofl:


Lesestoff:
Posten in CODE-Tags
Die Logfiles anzuhängen oder sogar vorher in ein ZIP, RAR oder 7Z-Archiv zu packen erschwert mir massiv die Arbeit.
Auch wenn die Logs für einen Beitrag zu groß sein sollten, bitte ich dich die Logs direkt und notfalls über mehrere Beiträge verteilt zu posten.
Um die Logfiles in eine CODE-Box zu stellen gehe so vor:
  • Markiere das gesamte Logfile (geht meist mit STRG+A) und kopiere es in die Zwischenablage mit STRG+C.
  • Klicke im Editor auf das #-Symbol. Es erscheinen zwei Klammerausdrücke [CODE] [/CODE].
  • Setze den Curser zwischen die CODE-Tags und drücke STRG+V.
  • Klicke auf Erweitert/Vorschau, um so prüfen, ob du es richtig gemacht hast. Wenn alles stimmt ... auf Antworten.
http://www.trojaner-board.de/picture...&pictureid=307

Deathkid535 06.01.2016 11:14

Alles Klar Chef :D. Ich hoff das mit den Code-Tags war so richtig :rofl:

Code:

GRUB_TIMEOUT=5
GRUB_DISTRIBUTOR="$(sed 's, release .*$,,g' /etc/system-release)"
GRUB_DEFAULT=saved
GRUB_DISABLE_SUBMENU=true
GRUB_TERMINAL_OUTPUT="console"
GRUB_CMDLINE_LINUX="rd.lvm.lv=fedora/root rd.luks.uuid=luks-f785510e-aa87-4b0a-a8de-f2617cc5ee62 rd.lvm.lv=fedora/swap rhgb quiet"
GRUB_DISABLE_RECOVERY="true"


cosinus 06.01.2016 11:19

Steh da nicht mehr drin? :confused:

Mit den CODE-Tags hast du super gemacht!!! :applaus: :huepp: :applaus:

Deathkid535 06.01.2016 11:22

Mehr steht da leider nicht :(.

cosinus 06.01.2016 11:36

Sry, ich hab grad voll an deinem Anliegen vorbei gedacht :D
Also in der /etc/default/grub kannst du die Einträge mW so nicht entfernen aber du kannst zB definieren, welche der Zeile automatisch markiert ist beim nächsten boot; wenn ich deine /etc/default/grub richtig sehe, sollte GRUB sich den letzten gewählten Eintrag merken. Oder ist das nicht der Fall?

GRUB_DEFAULT=saved

Wenn du IMMER automatisch die 2. Zeile markiert haben willst beim nächsten Boot musst du das 'saved' durch '1' ersetzen. Anschließend update-grub (als root) ausführen.

Die Reihenfolge der angezeigten Zeilen selbst bestimmt GRUB mW immer automatisch. Das hab ich noch nie angepasst, ich denke dafür brauchst du dann das hier https://apps.fedoraproject.org/packages/grub-customizer

Deathkid535 06.01.2016 11:46

Woohoo der grub-customizer hats gebracht :D

So, next :p

Ich versuch das hier zum laufen zu kriegen: https://www.reddit.com/r/pcmasterrac..._guide_on_how/

Ich häng aber schon beim ersten Schritt fest, weil in meiner /etc/default/grub keine Zeile mit GRUB_CMDLINE_DEFAULT= drin ist :headbang:

Aja, und wie kann ich Sachen auf den Desktop ziehen wie in Windows?

cosinus 06.01.2016 12:04

Die kannst du einfach selber reinschreiben die Zeile in die /etc/default/grub

Merke, dass du nach jeder Änderung in dieser Datei update-grub ausführen musst, damit das auch wirksam wird.

Icons auf dem Desktop ziehen...du hast welchen Desktop? Gnome, MATE, KDE?
Bei meinem Ubuntu mit MATE geh ich einfach ins Menü, klick dann das Programm, dass ich auf den Desktop haben mit rechts an und sag als Starter zum Schreibtisch hinzufügen ....fertig! :)

Deathkid535 06.01.2016 12:11

Aber in der Zeile:

Code:

GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="resume=UUID=6771936b-06b6-493c-b655-6f60122f5228 intel_iommu=on"
Steht ja eine UID-drin. Woher weiss ich welche ich brauch?

Ich scheine Gnome zu verwenden. Aber auch wenn ich eine Datei in den Ordner Desktop reinspeicher seh ich die nicht dort.

Und in welchen Ordner speichert man sein Zeugs ab? Ich hab das unter Windows mit C:/Tools gehandhabt, macht man das in Linux unter /home/tools oder /home/documents/tools oder sowas?

Ausserdem hab ich oben rechts von den Fenstern nur ein X, aber kein Minimieren/Maximieren. Wie kann ich das dazugeben? (Ist Fedora so eine um-mainstream Distro, dass man so viel rumkonfigurieren muss? :D)

cosinus 06.01.2016 12:22

Die Variable GRUB_CMDLINE_DEFAULT gibt es garnicht, ich denke das ist ein Tippfehler und gemeint wird GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT

Partitionen/Volumes sollte/kann man unter Linux in GRUB und in der /etc/fstab per uuid ansprechen. Was sich hinter deiner uuid 6771936b-06b6-493c-b655-6f60122f5228 verbirgt kannst du mit dem Befehl blkid herausfinden

W_Dackel 06.01.2016 12:38

Du suchst die UUID der Platten. Die "UID" wäre die "User Id", also die jedem user zugeordnete Zahl.

Details zur UUID und wozu die gut sein soll (bzw. warum GRUB 2 auf diese zugreift) findest du hier:

https://wiki.ubuntuusers.de/UUID/

Keine Angst, so grundlegende Dinge kannst du gerne in OpenSuse oder Ubuntu Tutorials nachlesen, die sind Distri-übergreifend. Bei Repos, dabei welche Dienste standardmäßig aktiv sind und welche Paketmanager verwendet werden (leider auch hin und wieder wo auf der Platte welche Systemdateien liegen) finden sich Unterschiede.

Die Dateien deines users sind unter /home/_dein_nutzername abgespeichert. Temporär eingebundene ("gemountete") Datenträger findest du unter /media oder /mnt. Unter /usr/bin oder /usr/sbin und ähnlichen Verzeichnissen findest du die binaries der installierten Programme und Befehle.

Unter /var findest du diverse Logs, allerdings müsste ein aktuelles Fedora mit systemctl ausgestattet sein, also mit "man systemctl" mal nachsehen wie du an diverse Debug-Infos kommst.

Edit: mit journalctl erhältst du (als root) das System log. Das ging früher über cat /var/log/messages, daher muss ich das zur Zeit immer noch googlen...

Eventuell installierte Server (Apache etc.) sind unter /srv- dort findest du (bzw. "root") dann auch die owncloud, Apache etc. Konfigurationsdateien.


Unter /etc findest du auch noch ein paar Konfig Dateien.

Generell ist Googlen und Einlesen angesagt, am Anfang fühlt sich Linux "fremdartig" an. Ich vermute aber dass du bald auch ein Fan wirst. Das Betriebssystem müsste dir eigentlich liegen.

Bei komplexeren Fragen würde ich mich in www.linuxforen.de anmelden, da finden sich dann auch Leute die Fedora installiert haben und direkt nachgucken können wie in dieser Distri bestimmte Dinge gelöst sind.

cosinus 06.01.2016 12:43

Zitat:

resume=UUID=6771936b-06b6-493c-b655-6f60122f5228
Hat fedora da extra ein resume device angelegt? Hab jetzt nicht nachgeguckt...ich kenn fedora nicht :balla: :wtf:

W_Dackel 06.01.2016 12:55

https://www.digitalocean.com/communi...e-systemd-logs

.. ist eine Erklärung für die Logs... wenn ein Dienst mal nicht tut wirst du da rein gucken wollen.

cosinus 06.01.2016 12:58

Zitat:

Zitat von W_Dackel (Beitrag 1551102)
https://www.digitalocean.com/communi...e-systemd-logs

.. ist eine Erklärung für die Logs... wenn ein Dienst mal nicht tut wirst du da rein gucken wollen.

Jup...systemd halt :kaffee_reboot:

W_Dackel 06.01.2016 13:04

Am Anfang hat mich die Verzeichnisstruktur regelrecht erschlagen- hier ist ne kurze Einführung was wo in all den Verzeichnissen unter "/" ist :

https://www.uni-muenster.de/ZIV.Math...teisystem.html

Dein Username sollte nur aus Kleinbuchstaben bestehen. Großbuchstaben oder gar Umlaute führen später bei manchen Diensten zu Problemen.

Deathkid535 06.01.2016 13:05

Oh da ist ja einiges in der Zwischenzeit weitergegangen :D. Ich schau mir die ganzen Sachen am Abend an wenn ich wieder Zeit hab :)

W_Dackel 06.01.2016 13:09

Noch ein Edit: diese Einführung von Hrn. Grote der Uni Münster die ich beim Verzeichnisbaum verlinkt habe ist wirklich nicht schlecht, lies da mal quer.... er erklärt ziemlich gut und das was du am Anfang vermissen wirst ist weitgehend dabei.

Deathkid535 06.01.2016 13:11

Aja was vielleicht noch wichtig ist: Wie oft sollte ich Updates machen? 1 mal die Woche reicht?

cosinus 06.01.2016 13:17

Ich mach die Update bei meinem Ubuntu täglich :D
Linux ist nicht Windows und brauch auch nicht nach jedem Update ein reboot. Außerdem gehen die Updates da 20.000x schneller.

Das Dateisystem wird auch da gut erklärt => https://wiki.ubuntuusers.de/Verzeichnisstruktur/

btw: warum hast du dich eigentlich gerade für fedora entschieden?

Deathkid535 06.01.2016 13:19

Weil die Oberfläche cool ausschaut :D

W_Dackel 06.01.2016 13:25

Du hast wahrscheinlich einen Gnome Desktop: https://de.wikipedia.org/wiki/Fedora...istribution%29 mit dem habe ich keine Erfahrung.

Du kannst jeden Desktop auf jeder Distri installieren- und in einer Art und Weise konfigurieren wie du sie dir unter Windows nicht vorstellen kannst.

Updates installiere ich sobald mein Update Toll welche meldet- die installieren sich im Hintergrund, man kann den Computer währenddessen ganz normal weiterbenutzen. Etwas das Windows bisher nie hinbekommen hat.

cosinus 06.01.2016 13:26

Zitat:

Zitat von Deathkid535 (Beitrag 1551111)
Weil die Oberfläche cool ausschaut :D

Ubuntu gibt es auch mit Gnome => https://wiki.ubuntuusers.de/Einsteiger/

https://media-cdn.ubuntu-de.org/wiki...ME-saucy_1.png

W_Dackel 06.01.2016 13:30

Bei Fedora ist SELinux "scharf" geschaltet. Das halte ich für einen Desktop für Privatnutzung für etwas übertrieben, es wird dir als Anfänger ein paar Dinge unnötig erschweren.

Ich fürchte mit Ubuntu (was Cosinus verwendet) oder OpenSuse findest du den Einstieg doch etwas leichter.

Deathkid535 06.01.2016 13:32

Ja mal schauen, falls irgendwas was ich haben will nicht geht werd ich einfach wechseln, da geht die Einrichtung dann auch schneller :).

Aber grundsätzlich würde ich einen Unterschied bemerken, wenn zB beide mit Gnome laufen?

cosinus 06.01.2016 13:46

Ich glaub da wirste keine großen Unterschiede feststellen, wenn überhaupt.
Die Hauptunterschiede bei den Distris sind verschiedene Philosopien, Releasezyklen und v.a. das Paketverwaltungssystem. Fedora ist eine RPM-Distro, Ubuntu verwendet das DEB-Paketformat und dpkg mit apt/apt-get von Debian

Siehe auch => http://www.diffen.com/difference/Fedora_vs_Ubuntu

W_Dackel 06.01.2016 16:36

Wenn man mal begriffen hat wie Linux aufgebaut ist ist eine Distri so gut wie die Andere.

Du kannst Gnome, KDE, ICEWM, LXDE, ICEWM, XFCE und wie all die möglichen Desktops heißen unter jeder Distri installieren und konfigurieren und wirst bei der täglichen Arbeit keinen Unterschied merken.

Nur die Paketmanager, ein paar Konfi-Tools, der eine oder andere Verzeichnispfad werden sich unterscheiden.


Der Grund warum ich in der Regel *Buntu oder OpenSuse (verwende ich selbst) empfehle ist weil es da mehr Anleitungen für Anfänger im Netz gibt, und das erleichtert es am Anfang gewaltig. Später kann man dann "umdenken" und mit einer Anleitung für eine Distri das gleiche Programm auf einer anderen Distri installieren und einstellen- aber das kommt eben erst wenn man die Grundlagen "internalisiert" hat.

cosinus 12.01.2016 23:07

Zitat:

Zitat von W_Dackel (Beitrag 1551161)
Wenn man mal begriffen hat wie Linux aufgebaut ist ist eine Distri so gut wie die Andere.

Nicht ganz. Es kommt auf den Einsatzzweck an. Für "echte" Server würde ich immer Debian (stable) oder CentOS nehmen oder wers braucht: RHEL

Und diese Distris würde ich echt nicht auf einem Desktop/Notebook haben wollen.

iceweasel 13.01.2016 17:14

Ich nutze auf Servern und Desktops/Laptops eigentlich nur noch Debian Stable. Etwas veraltet aber dafür stabil. Zudem muss man nur alle zwei Jahre die Distribution aktualisieren. Wer es aktueller will kann Debian Testing als eine Art Rolling-Release verwenden. Debian ist ein reines Community-Linux. Das gefällt mir sehr gut.

Debian-basiert sind z.B. Ubuntu, Ubuntu Mint und Debian Mint (LMDE). Details z.B. bei Wikipedia oder bei Youtube. Dort kann man sich auch Desktops wie Gnome, KDE, Lxde, Xfce, Cinnamon oder Mate anschauen.

Screenshot Debian Jessie (Stable) Gnome:
http://picandocodigo.net/wp-content/...n-gnome-01.jpg

cosinus 14.01.2016 08:47

Ich hatte kürzlich mal ne Testinstallation von Debian auf meinem Notebook gemacht. Wie ich das gewohnt bin lief ja auch alles, aber ds Schriftbild und die vorinstallierten Schriftarten sind nach meinem Geschmack sind so toll und sehen definitiv schlechter aus als unter einem Ubuntu (MATE).

Also für mich bleibt es vorerst dabei: aus Server kommt Debian, auf Desktop/Notebooks Ubuntu.

Deathkid535 15.01.2016 00:14

Gibts für mich jetzt einen guten Grund von Fedora wegzugehen? Ich schätz mal die anderen werden mit GNOME auch jetzt nicht gerade anders von der Bedienung her sein.

Würd jetzt ungern nochmal hin und her wechseln, jetzt ja bald Matura und so Zeugs, kann mir einen großen Ausfall nicht wirklich leisten.

cosinus 15.01.2016 00:28

Ja es gibt einen Grund: ich kann dir bei Fedora nicht so gut helfen :D also nimm lieber Debian oder Ubuntu ;)

W_Dackel 15.01.2016 23:11

Bei Problemen halt in einem Linuxforum nachfragen, da findet sich immer jemand der Fedora hat.

Deathkid535 18.01.2016 14:24

OK keine Ahnung was ich gemacht hab, aber jetzt braucht mein Laptop plötzlich irgendwie ca. 2 Minuten zum hochfahren :crazy:. Vorher waren es nur ca 30 Sekunden. Was kann man da machen? :heilig:

cosinus 18.01.2016 14:35

Beschreiben, was du da dran rumgefummelt hast :D

Deathkid535 18.01.2016 14:47

Jo das wird schwer :D. Also ich hab VirtualBox installiert gehabt (wo ich ziemliche Probleme damit hatte, das zum laufen zu kriegen). Bei der Version haben aber USB-Sticks nicht funktioniert.

Daraufhin hab ich das mit dnf remove deinstalliert. Dann über dnf search VirtualBox.x86_64 gefunden und das stattdessen installiert. (Das hat interessanter Weise ein anderes Icon). Bei dem funktionieren jetzt auch die USBs :D.

Seit dem anschließenden Neustart dauert das Hochfahren irgendwie länger als vorher.

cosinus 18.01.2016 15:04

hm...schwierig nachzuvollziehen was du da genau gemacht hast. Bist mal die Log in /var/log durchgegangen? Ach halt, ist ja systemd :killpc: schau mal lieber mit jounalctl nach

W_Dackel 18.01.2016 23:47

Du hast "irgendwo" ein Virtualbox "gefunden" und installiert ?

Virtualbox installiert Kernelmodule, da kann also alles Mögliche passieren und schiefgehen. Sollte das "irgendwo" nicht ein mehr oder weniger bekanntes Repository für genau deine Linux Distribution und genau die von dir benutzte Release sein dann installiere am besten nochmal von vorne.

Generell kann man beim Booten die ESC Taste drücken und sieht dann die Textnachrichten beim Bootvorgang. So kann man feststellen wo es hängt. Außerdem gab es früher in /var/log/ ein Boot Log, heute (habe den Befehl nicht im Kopf da ich ihn selten benötige) musst du dir diese Info irgendwie über systemctl holen (google mal nach den Befehlen bzw. "boot log ansehen".)

Wenn du aber Virtualbox aus einer "schlechten" Quelle installiert haben solltest installierst du neu.

Merke: nur über den Paketmanager oder das Softwarecenter und nur aus passenden und vertrauenswürdigen Quellen installieren, sonst läuft dein Linux hinterher genau so hoppelig wie Windows...

iceweasel 19.01.2016 13:48

Debian auf dem Desktop
Zitat:

Wie ich das gewohnt bin lief ja auch alles, aber ds Schriftbild und die vorinstallierten Schriftarten sind nach meinem Geschmack sind so toll und sehen definitiv schlechter aus als unter einem Ubuntu (MATE).
https://wiki.debian.org/Fonts

Installiere "fonts-liberation" oder gleich Windows-Schriften mit "ttf-mscorefonts-installer"

cosinus 19.01.2016 13:55

Danke für den Tipp mit den Fonts. Ich will das gleich mal in einer VM testen.

cosinus 20.01.2016 13:42

Hab mir jetzt mal die Ubuntu-Fonts in Debian installiert. Und natürlich alles auf Ubuntu-Schrift gestellt. In der VM sieht es bisher richtig gut aus. Die Testinstallation auf meinem alten Notebook sah deutlich hässlicher aus :(

iceweasel 21.01.2016 13:00

Ich verstehe nicht wie man Ubuntu-Fonts unter Debian nutzen kann. Wäre wie der Versuch Widnows-Programme oder Linux einzusetzen. Mit ein paar Anpassungen kann auch das reine Debian sehr schön sein. Probiere vielleicht mal LMDE (http://www.linuxmint.com/download_lmde.php) und schau dir dort die Fonts an. Sollten die schön sein und direkt aus Debian stammen übernehme einfach die Konfigurationen. Dann wirst du auch weniger Probleme bei zukünftigen Updates haben.

cosinus 21.01.2016 13:17

Was gibt es daran nicht zu verstehen? :rofl:
Dass ich nur testen wollte und dass es eine VM war weißt du aber schon noch :D
Abgesehen davon nutze ich Debian eigentlich nur als Server. Also kein xserver druff :kaffee_reboot:

Deathkid535 28.01.2016 09:39

Hätt wieder eine kleine Frage :). Warum genau braucht man root-Rechte um Updates durchzuführen? Find dazu nix.

cosinus 28.01.2016 09:54

Man braucht root Rechte weil ein normaler User auf Systembereiche keinen Schreibzugriff hat. Manche Dateien darf sogar nur root lesen.

Willst du das umändern oder was hast du vor?

Deathkid535 28.01.2016 09:57

Naja es wär schon praktischer einfach

Code:

dnf update -y
statt

Code:

su
rootpasswort
dnf update -y

einzugeben :)

cosinus 28.01.2016 10:03

Dafür gibt es doch sudo - dann als Befehl das hier verwenden:

Code:

sudo dnf update -y
Dann musst du dein Passwort für deinen User (der ja nicht root ist) eingeben. Er muss aber als sudo-user eingetragen sein. Wenn du das Passwort nicht eingeben willst nach sudo dnf, musst du die Datei /etc/sudoers entsprechend anpassen.

Deathkid535 28.01.2016 10:04

Geht nicht:

Code:

deathkid535 is not in the sudoers file.  This incident will be reported.

cosinus 28.01.2016 10:05

Jap :) ich hab meinen Beitrag noch editiert :D

cosinus 28.01.2016 10:07

Achso, damit du sudo-user wirst, musst du mW die Datei /etc/group auch noch anpassen. In dieser Konfigdateien werden die Gruppen definiert und welche User Mitglied welcher Gruppe ist. Ich kenn Fedora nicht so gut, aber es müsste usertools haben => https://docs.fedoraproject.org/en-US...ers-tools.html

Und wegen sudo => https://fedoraproject.org/wiki/Configuring_Sudo

Deathkid535 08.02.2016 00:48

Ich brauch wieder Hilfe :D

Hab mich jetzt endlich an dem probiert: https://www.reddit.com/r/pcmasterrac..._guide_on_how/

Da steht, dass man ans Ende der Zeile in "/etc/default/grub" mit "GRUB_CMDLINE_DEFAULT=" "intel_iommu=on" anhängen soll. Naja, exakt die Zeile hats nicht gegeben aber eine ähnliche die GRUB_DEFAULT oder so geheissen hat.

Jetzt bootet der Lappie nicht mehr :D.

Ich bin grad im Rescue-Mode drin, bin schon im Ordner /etc find aber den Ordner default nicht da drin.

cosinus 08.02.2016 08:59

Mach es doch per Konsole

Code:

nano /etc/default/grub
als root ausführen. Oder kommt da ne Fehlermeldung? Wenn ja welche?

Deathkid535 18.03.2016 00:22

Hab mich jetzt in den Unterschied zwischen Hibernate und Suspend eingelesen.

Also ich würde gern das Verhalten von Windows replizieren --> Bei Zuklappen/einige Zeit warten soll der Laptop suspenden (das funktioniert schon). Nach ein paar Stunden (1-2 mal schauen) soll aber Hibernated werden. Find dazu nix. Wissts ihr wie das geht?

cosinus 18.03.2016 00:32

oje...hibernation und suspend...:balla:...das sind Themen die ich schon immer als mega-nervig betrachtete auch als ich noch zu Hause nur Windows hatte.

Ich denke und hoffe, dass am ehesten unser @iceweasel dir dabei helfen kann :)

Deathkid535 18.03.2016 00:34

Ja mir gehts am Nerv dass mein Akku nach 1 Tag immer leer is wenn der Lappie zugeklappt ist. :D

cosinus 18.03.2016 00:47

Runterfahren vorher kann helfen :rofl:

Deathkid535 18.03.2016 00:50

Man kann gegen M$ und Appl€ sagen was man will, aber einfacher zum Einrichten sind deren Betriebssysteme auf jeden Fall :blabla:

cosinus 18.03.2016 00:53

Kommt drauf an wo. Einfacher zu warten ist definitiv sowas wie Debian oder Ubuntu. Und schneller gehts auch v.a. wenn man immer am Ball bleibt.

Energieoptionen v.a. bei Laptops sind tw. scheiße von den Herstellern umgesetzt. Das klappte zumindest damals unter Windows nur mit Ach und Krach :balla:

iceweasel 21.03.2016 14:42

M$ und Appl€ sind vielleicht einfacher für normale Anwender. Wobei wenn es dann irgendwelche Probleme gibt ist es mit der Einfachheit auch schnell vorbei.

Linux hat den Vorteil, dass man das System mit etwas Interesse vollständig verstehen kann. Das liegt nicht nur daran, dass es offen programmiert wurde, sondern dass es strukturell einem Windows vollkommen überlegen ist. Alles ist eine Datei. Dateien gehören zu Paketen und haben in der Verzeichnisstruktur feste Positionen. Wenn man einen Dienst (z.B. Apache) mal konfiguriert hat kann man jeden Dienst konfigurieren. Weiß man für eine Datei wie man das Ursprungspaket ermittelt weiß man es für alle Dateien.

Mein Standardsystem besteht aus etwa 1000 Programm-Paketen mit einigen Hunderttausend Dateien. Und wenn ich will kann ich jede einzelne Datei auf Funktion oder Integrität prüfen. Im Zweifel kann ich immer noch den Quellcode lesen. Wobei mindestens beim Linux-Kernel ist das etwas anstrengend.

cosinus 23.03.2016 12:00

Zitat:

Zitat von iceweasel (Beitrag 1572346)
M$ und Appl€ sind vielleicht einfacher für normale Anwender.

Wirklich?

Stell dir mal Folgendes vor: eine Person, hat noch NIE bzw kaum etwas mit Computern gemacht, kennt also weder Windows noch Apple noch Linux.

Was meinst du wird er am ehesten installiert bekommen auf einem Rechner mit leerer Festplatte? Windows oder Ubuntu?

Und meinst du die Person schafft es auch, Windows zB mit PDF-Betrachter und Office auszustatten, ohne dass Junkware mit installiert wird?

iceweasel 24.03.2016 09:38

Es stimmt, dass man mittlerweile wahrscheinlich Linux einfacher installieren kann als Windows. Nur Windows ist meist vorinstalliert. Dann ist es so, dass jeder jeden Mailanhang anklicken kann und auch nur durch Klicken alles irgendwie installiert bekommt. Auch wenn man bei Linux mittlerweile grafisch nachinstallieren kann muss man immerhin noch den "AppStore" finden. Bei Windows klickt man einfach die Malwareseite an und ist glücklich.
Bei Problemen hat der DAU sowohl Probleme bei Windows als auch bei Linux. Bei Windows ist es aber eher so, dass die Malware das System so weit verlangsamt, dass der DAU denkt die Hardware ist hoffnungslos veraltet und muss den Rechner neu kaufen. Natürlich wieder mit dem neusten Windows installiert und die Geschichte beginnt von vorne. IT-Wissen ist nicht erforderlich. Nur etwas Geld und auch die Umweld freut sich über dieses Vorgehen weniger.

Kennt man jemanden, der das System installiert bereitstellt bzw. es neu installiert wenn es mal kaputt ist, dann kann der DAU Windows genauso gut oder schlecht bedienen wie Linux. Konfiguriert der Bekannte das Linux einigermaßen gut, dann bekommt der DAU es auch nicht kaputt. Da Linux über die Jahre nicht anspruchsvoller wird (maximal Browser mit HTML5 und JavaSript usw.) freut sich am Ende auch die Umwelt. Gibt einige ehemalige WindowsXP-Rechner, die ich auf Linux umgerüstet habe. Aber der DAU kauft ja lieber neue Hardware mit Windows 10.

cosinus 24.03.2016 09:52

Eben, und weil ja fast immer nur Windows vorinstalliert ist, wird das auch genutzt. Der einfache Anwender ist mit Windows erzogen worden, was anderes kann nicht gut sein und was der Bauer nicht kennt frisst er auch nicht ;)

Das Bundlen von Windows mit der Hardware sollte eigentlich verboten werden. Aber stattdessen haut die EU Microsoft lieber wegen sowas wie dem IE oder Media Player auf die Finger. Stell dir mal vor, wenn jeder beim Rechnerkauf angeben/entscheiden muss, ob da ein Windows hinzu soll, ohne Windows wird's dann direkt sichtbar für den DAU billiger.

Fragerin 24.03.2016 10:37

Viele Sachen für Linux werden aber auch anspruchsvoller mit den Jahren, nicht nur der Browser. Auf meinem vorigen Laptop hatte ich KDE laufen. Auf dem jetzigen bin ich auch mit wegen der Performance (obwhl das eher ein Nebeneffekt war) von XFCE zu Openbox gegangen. Insbesondere das Hauptmenü im Panel (jetzt fbpanel) öffnet sich so wieder augenblicklich und nicht erst nach ein paar Sekunden.
Oder bin ICH anspruchsvoller geworden? Dass ein Computer 3-5 Minuten hochfuhr, war früher normal...

cosinus 24.03.2016 10:43

Also KDE mochte ich noch nie. Das Teil war mir schon immer zu überladen, zu fett und viel zu träge auch auf recht aktueller Hardware.

Als Ubuntu noch den Standarddesktop Gnome 2.x hatte, hatte ich immer das benutzt. Ich glaub 2011/2012 musste ich dann ne Alternative suchen, weil dann Unity (:balla:) zum Standarddesktop wurde. Also bin ich zu Xubuntu gegangen. xfce ist zwar auch nicht grad der Inbegrifff der Resourcenschonung aber Performanceprobleme hatte ich damit nie. Hab aber auch in den letzten fünf Jahren keine Rechner mit weniger als 1 GiB RAM mehr gehabt. :kaffee:

Bin ja seit Ubuntu 15.04 nun bei MATE aber auf dem Party-PC läuft immer noch Xubuntu...schlechter als MATE ist das auch nicht.

3-5 Minuten Boottime ist bei Windows normaler Alltag :blabla: selbst bei so manchem Windows-PC mit SSD :D

iceweasel 24.03.2016 11:39

KDE mochte ich nie. Mate ist eine sehr gute Alternative zu Gnome 3. Cinnamon ist mir zu nah an Gnome. Xfce ist mir schon fast zu viel konfigurierbar und verspielt. Fluxbox und Openbox reichen aber auch vollkommen. Debian GNU/Linux kann statt Ubuntu den Overhead minimieren. Wer sich etwas mit Linux auskennt wird Debian ohne Probleme nutzen können. Selbst mein geliebter Iceweasel wird bald wieder in Firefox umbenannt.

KernelpanicX 24.03.2016 23:40

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Was hier wieder für ein Hurra-Linux Gesülze abgesondert wird ... wie schon vor zwanzig Jahren, als auf den Compuserve und Usnet Foren allen Ernstes behauptet wurde, Linux(Kernel) 0,97 mit Arschkarte bezüglich der GUI, sei besser und produktiver (Ha, ha, ha, ich hau mich wech ...) als Windows 3.1

Leutz, Windows hat sich nicht durchgesetzt weil es auf den Rechnern installiert war, sondern, weil es genau das lieferte was die jeweilige Entwicklung bot. Es ist eben einfach bequem den Siegeszug von Win auf die Vorinstallation zu schieben, denn dann braucht man sich nicht mit den Gründen des Scheitern von Linux zu beschäftigen, typisch für die ganze Linuxszene seit Anbeginn.
(Die Nutzer in ihrer Mehrheit sind nicht doof, sie sind prakmatisch, sie nehmen das, was ihnen bei geringsten Aufwand den meisten Nutzen bringt, und das war, und ist Windows.)

Mir als Nutzer eines Computersystems gibt kein Sytem mehr Freiheit als Windows. Hier brauche ich nur ein BS, aber in allem anderen bin ich frei in meiner Entscheidung, und es gibt nirgendwo so viel erstklassige Software als wie unter Windows: von kostenlos bis zigtausende von Euros.

Unter Windows bin ich wirklich frei, so frei wie man nur sein kann, während die Linuxboys vom Distributor und vom Maintainer abhängen, und Äppelnutzer, die kleinen Haussklaven, von ihrem Herrn in Redmond.
:Boogie::taenzer:

KernelpanicX 25.03.2016 14:52

"pragmatisch" natürlich, und Apple haust in Cupertino. :rolleyes:

cosinus 25.03.2016 14:53

Zitat:

Zitat von KernelpanicX (Beitrag 1573421)
denn dann braucht man sich nicht mit den Gründen des Scheitern von Linux zu beschäftigen

Was laberst du da für ein Dünnschiss...:rofl:...Linux ist definitiv NICHT gescheitert.

1. der Serverbereich wird klar von Linux dominiert
2. auf den Supercomputern, da läuft was? Windows? :rolleyes:
3. viele Smartphones laufen mit Android => Linux
4. embedded devices, router, Raspberry Pi => Linux


Zitat:

Zitat von KernelpanicX (Beitrag 1573421)
was ihnen bei geringsten Aufwand den meisten Nutzen bringt, und das war, und ist Windows

Auf dem ersten Blick scheint Windows wohl anwenderfreundlicher zu sein. Schaut man mal genauer hin entpuppt sich das als großer Irrtum. Lizenzgeraffel, oft klemmende und beschissen lange dauernde Updates


Zitat:

Zitat von KernelpanicX (Beitrag 1573421)
und es gibt nirgendwo so viel erstklassige Software als wie unter Windows: von kostenlos bis zigtausende von Euros.

Das gleiche kann man 1:1 für Linux schreiben du kleiner Windows Fanboi :zunge:

Dante12 26.03.2016 09:08

Zitat:

Was hier wieder für ein Hurra-Linux Gesülze abgesondert wird ... wie schon vor zwanzig Jahren, als auf den Compuserve und Usnet Foren allen Ernstes behauptet wurde,
Ohne die Open Source vor 20 Jahren hättest du Usenet nicht nutzen können. Also halt mal den Ball flach denn das meiste was freie Entwickler geleistet haben wurde von anderen (Klug) kopiert und patentiert.

Zitat:

Linux(Kernel) 0,97 mit Arschkarte bezüglich der GUI, sei besser und produktiver (Ha, ha, ha, ich hau mich wech ...) als Windows 3.1
Linux ist Produktiver (nicht besser mit der GUI). Man kann alles machen was auch unter Windows möglich ist und muss sich nicht (nach Window 3.x) mit Tagelangen Installationen und umständlichen Konfigurationen herumschlagen.

Btw finde ich diese Diskussion schon ziemlich langweilig jedes System hat seine Vor- und Nachteile nur der Umgang damit kann das arbeiten angenehmer machen - und das ist es worauf es ankommt.

Zitat:

"Als kluger Geschäftsmann wusste Bill Gates, woher er ein Betriebssystem bekommen konnte und kaufte es einfach für 50.000 Dollar ein. Als IBM dann aber Microsoft das System abkaufen wollte, traf Gates eine brilliante Entscheidung. Microsoft weigerte sich, die Rechte abzutreten."
Bill-Gates-Biograph James Wallace
Ich behaupte mal das Windows Entwickler nicht in der Lage sind ein eigenständiges BS auf die Beine zu stellen. Der Weg war schon vorprogrammiert. Warum also die Mühe machen selbst etwas zu erschaffen wenn man es mit Geld kaufen kann? Wenn man es genau betrachtet benötigt Windows 10 immer noch die alten Ressourcen aus Dos um zu funktionieren (Inkompetenz? Angst aus Kompatibilitätsgründen Kunden zu verlieren ? )

Erst jetzt wo sich die Qualität anderer Systeme durchsetzt merkt MS das ihr goldenes Zeitalter so langsam abklingt. Der Mobile Sektor ist Prozentual an vierter oder fünfter Stelle. Die Cloud kommt zu spät, andere haben gute Vorarbeitet geleistet. Die Wahl das neue System 10 für ein Jahr kostenlos anzubieten ist ein Schritt um das sinkende Schiff noch zu retten. Stillstand ist Tot und MS ist im moment dabei abzusterben.

Fragerin 26.03.2016 10:20

Also in meinem Bekanntenkreis sieht es folgendermaßen aus:
Es gibt Leute, die kennen nur Windows und maßen sich kein Urteil über andere Systeme an.
Ich kenne keinen, der nur Linux oder Mac kennt und noch nie Windows ausprobiert hat.
Alle, die ein System benutzen, andere aber ausprobiert oder früher benutzt haben, finden ihr eigenes am besten (außer wenn es ihnen vielleicht bei der Arbeit vorgeschrieben wird), ist ja auch logisch.
Die Leute, die regelmäßig beide Systeme nutzen, sagen meistens entweder, dass es angenehmer ist, mit Linux zu arbeiten (ich z.B.), oder dass jedes seinen spezifischen Einsatzbereich hat.
Ich kenne glaube ich keinen, der Mac und ein anderes System regelmäßig nutzt.

KernelpanicX 26.03.2016 15:54

Zitat:

Ich behaupte mal das Windows Entwickler nicht in der Lage sind ein eigenständiges BS auf die Beine zu stellen. Der Weg war schon vorprogrammiert. Warum also die Mühe machen selbst etwas zu erschaffen wenn man es mit Geld kaufen kann? Wenn man es genau betrachtet benötigt Windows 10 immer noch die alten Ressourcen aus Dos um zu funktionieren ...
Das ist nun echt der Brüller! Entspricht so etwa dem Wissensstand von Onkel Fritz um 1998/99. Erzähl das bloß nicht weiter ... Das hier solltest Du Dir wirklich mal durchlesen, nur zwei Beispiele:

www.computergrufti.net/ntfs/ntfs.pdf
de.wikipedia.org/wiki/NTFS

Zitat:

Die Forscher des Xerox PARC schlossen an ihren Computer Alto eine Maus an, mit der man Befehle auf dem Rechner ausführen, Texte markieren und Dateien öffnen konnte. Diese Xerox-Maus bekam Steve Jobs im November 1979 (siehe auch hier) zu Gesicht.
. . .
Apple lizenzierte Engelbarts Maus beim SRI für die vergleichsweise niedrige Summe von 40.000 Dollar und meldete seine Weiterentwicklungen selbst zum Patent an, ...
www.mac-history.de/apple-geschichte-2/2012-01-29/die-geschichte-der-computer-maus

Und der traurige Rest ... :blabla: :rolleyes:

Dante12 26.03.2016 18:41

Jetzt geht es wieder mit Xerox los das ich nicht lache ... :D

Zitat:

Die Leute, die regelmäßig beide Systeme nutzen, sagen meistens entweder, dass es angenehmer ist, mit Linux zu arbeiten (ich z.B.)
Einige Punkte wären Interessant zu erwähnen warum es für dich angenehmer ist. Das zu Erwähnen machen nicht alle und kratzten über die allgemeinen Vor- und Nachteile der verschiedenen BS.

Zitat:

Ich kenne glaube ich keinen, der Mac und ein anderes System regelmäßig nutzt.
Ich zum Beispiel nutze drei Systeme (am meisten Mac OS X), Windows - Privat und Beruf -, Linux weil ich einfach bei neuen Technologien (Entwicklungen) bei einigen Dingen Helfe und es bleibt eben nicht aus das man zwischendurch Installationen durchführt.

Fragerin 26.03.2016 21:36

Zitat:

Einige Punkte wären Interessant zu erwähnen warum es für dich angenehmer ist.
Ich finde es total entspannend, dass ich kein Antivirenprogramm brauche und dass die Updates alle automatisch laufen, auch die von den Programmen.

Ich finde es cool, dass man alles über "Klicki-Bunti" machen kann, wenn man möchte, aber auch selber vieles auf der Konsole machen kann (inzwischen finde ich es einfacher, "sudo apt-get install" und "apt-cache search" zu tippen als mich beim Softwarecenter durchzuklicken). Dass man auch selber kleine Shell-Skripte schreiben und Konfigurationsdateien editieren kann und es dazu viel Hilfe im Internet gibt (allerdings merke ich jetzt langsam, dass es für Windows vieles in ähnlicher Form auch gibt, also Batchdateien und die Registryeinstellungen, aber irgendwie hat man da nicht so viel Lust, damit zu arbeiten. Die Konsole kann man ja auch schön formatieren, das CMD-Fenster so weit ich weiß nicht).

Über Linux habe ich, wenn ich will, viel mehr Kontrolle. Wenn ich die Zeit und den Nerv hätte, könnte ich auch lernen, den Kernel zu patchen und solche Sachen. Also prinzipiell existiert die Möglichkeit,

Also das Meiste hört sich bei mir nicht nach Motivation für Anfänger an, aber na ja...
Ich habe das Gefühl, viele OpenSource-Programme wie LibreOffice, Scribus, Inkscape etc. laufen auf Linux viel besser als auf Windows. Firefox ist allerdings fast 1:1 dasselbe.

Dante12 26.03.2016 23:22

Zitat:

Firefox ist allerdings fast 1:1 dasselbe
Also genau so lahmars.... wie auf Windows :D

Schau dir mal Vivaldi an sehr Interessant und basiert auf Opera (welches ich persönlich nicht so gut finde), Vivaldi ist das um längen besser.

Zitat:

könnte ich auch lernen, den Kernel zu patchen und solche Sachen
Ich hab das früher mit Gentoo gemacht und bei der damaligen Rechenpower war das Kompilieren des Kernels sehr langwierig (ca. 3 Tage).

Was ich damit sagen will ist, dass es sehr Lehrreich ist wenn man selbst "Hand anlegt" man lernt nicht nur Linux-Interna sondern nimmt auch Erkenntnisse in die Windows Welt mit.

W_Dackel 27.03.2016 11:58

Ich nutze im Job Windows, privat Linux und administriere bei meinen Eltern eine Windows Kiste bzw. helfe im Freundes und Verwandtenkreis ab und an bei Windows Problemen aus.

Windows Vorteil: es gibt wirklich für Alles Software unter Windows.

Nachteil: der Wartungsaufwand ist einfach immens: das Update Management unter Win 7 ist einfach nur eine Katastrophe, Updates dauern ewig, und wenn das Betriebssystem dann auf Stand ist muss man jede Anwendungssoftware einzeln aktualisieren.

Die UAC ist ein Witz, statt endlich wie bei Unixen (Linux, Unix, Mac OS) einen separaten Admin mit separatem Passwort einzuführen nimmt man ein UAC das wieder von Schadsoftware ausgehebelt wird.

Dann noch Lizenzgeraffel, Aktivierung, Antivirensysteme, so eine Windows Kiste verursacht dem Admin ca 5x so viel Arbeit wie eine Linux Kiste.


Linux: Hauptvorteil: schnell installiert, die Grundinstallation ist schon betriebssicher (separater Admin, keine AV Software nötig), die Updates sind einfach genial: per Mausklick werden System und _alle_ anwendungen auf ein Mal aktualisiert, man kann währenddessen weiterarbeiten und benötigt nur noch ganz selten überhaupt einen Neustart.

Nachteil: bestimmte Software (Photoshop, Steuererklärung) gibt es einfach nicht dafür. Für "Gamer" ist es auch nicht zu empfehlen.


Apple: nutze ich selbst nicht, empfehle ich aber Leuten die wollen "dass alles einfach funktioniert" und bereit sind das nötige Geld dafür auszugeben. Wer Apple Geräte miteinander kombiniert hat minimalen Admin oder Einarbeitungsaufwand. Für mich ist der Nachteil dass Apple immer mitbestimmt was man mit Apple Geräte tun oder nicht tun kann.

KernelpanicX 27.03.2016 15:12

Zitat:

Zitat von Fragerin (Beitrag 1574018)
... (allerdings merke ich jetzt langsam, dass es für Windows vieles in ähnlicher Form auch gibt, also Batchdateien ...)

Der Windows Scripting Host kann da wesentlich mehr, als es Batchdateien können:

www.activevb.de/tutorials/tut_wsh/wsh.html
de.wikipedia.org/wiki/Windows_Script_Host

Fragerin 27.03.2016 18:03

W_Dackel, ich habe seit Ewigkeiten kein Windows mehr installiert außer in der VM, und da ging es eigentlich ganz flott, nur die Updates sind ein Krampf.

W_Dackel 27.03.2016 19:38

Ja genau. Die Aktualisierung des Win 7 nach der Installation in der Vbox war ein echter stundenlanger Krampf.

Ein Linuxsystem hat man dagegen ratz fatz installiert und gesichert.

iceweasel 05.04.2016 14:04

Unter Linux lasse ich die Updates im Hintergrund installieren. Es gibt keinerlei Meldung oder Information. Von Zeit zu Zeit schaue ich mir mal das Logfile an.

cosinus 05.04.2016 14:18

Zitat:

Zitat von iceweasel (Beitrag 1576747)
Unter Linux lasse ich die Updates im Hintergrund installieren. Es gibt keinerlei Meldung oder Information. Von Zeit zu Zeit schaue ich mir mal das Logfile an.

Da spricht eigentlich nicht wirklich viel gegen. Auf einem Desktop-System wird man ja meistens direkt vom update-notifyer informiert, auf meinen Debian-Servern läuft apticron und informiert mich per Mail wenn es Updates gibt und v.a. welche. :daumenhoc

Deathkid535 05.04.2016 14:22

Könnten wir wieder zum eigentlichen Thema zurückkommen? :blabla:

Ich bring das mit dem Hibernate immer noch nicht zusammen.

In einer Woche kann ich wieder experimentieren. Soll ich dann Fedora weg und stattdessen Ubuntu drauf?

Fragerin 05.04.2016 14:25

Hibernate geht auch unter Ubuntu nicht out of the box.

Deathkid535 05.04.2016 14:27

Jo mag sein aber hats Sinn es auszuprobieren?
Unter Fedora läuft ja echt nix proprietäres wie Treiber und so.

Wobei ich mir nicht sicher bin wie das mit der Installation von den NVIDIA Optimus Treibern unter Ubuntu ist.

Fragerin 05.04.2016 14:43

Das möchte ich mit meinem jetzigen System eigentlich nicht ausprobieren, wegen der Swap-Partition, die man dafür braucht.

cosinus 05.04.2016 15:15

was willst du eigentlich mit diesem hibernation quatsch??? :wtf: :balla: :plol:

Deathkid535 05.04.2016 16:02

Ich will nicht, dass jedes mal wenn ich den Lappie zuklapp, dass

A) Der Akku leer ist
B) Deshalb alles offene futsch ist
C) Er beim nächsten mal Hochfahren 10 Stunden braucht (Fedora mach scheinbar Absturzberichte oder sowas, keine Ahnung)

Ich hab einen Laptop und ich will ihn als so einen benutzen.

cosinus 05.04.2016 16:11

Also ich fahr meinen Rechner ja einfach runter wenn ich ihn nicht mehr brauch :p
Enabling Hibernation (Suspend to Disk) In Fedora 22 | ORDINATECHNIC blog

Fragerin 05.04.2016 19:01

Lubuntu ist ja auch im Nullkommanix unten, wenn man keine Einstellungen verändert hat, da gewinnt man mit Hibernation ja keine Zeit. Außer man will wirklich irgendwas offen behalten. Ich vermute mal, bei deinem Xubuntu oder was du jetzt hast ist es ähnlich. Aber ich geb ja zu, dass ich meinen Laptop als Desktop benutze und als Laptop mein Tablet (aber bisher auch ohne Hibernation, da habe ich ja auch nur 64 GB).

Dante12 06.04.2016 16:10

Zitat:

Unter Fedora läuft ja echt nix proprietäres wie Treiber und so.
Mit der richtigen Anleitung ist alles möglich
easyLife - Automated installs and configurations on Fedora! - Page 25 - FedoraForum.org

iceweasel 07.04.2016 13:28

Der Standby-Modus / Bereitschaftsmodus / Suspend to RAM funktioniert bei mir mit ausreichend RAM (habe 1 GB) und ohne Swap vollkommen problemlos. Ok braucht etwas mehr Strom als der Ruhemodus / Hibernation . Dafür ist das System weit schneller da. Am Abend fahre ich dann mein Debian-System aber runter.


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