Trojaner-Board

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cosinus 24.03.2016 09:52

Eben, und weil ja fast immer nur Windows vorinstalliert ist, wird das auch genutzt. Der einfache Anwender ist mit Windows erzogen worden, was anderes kann nicht gut sein und was der Bauer nicht kennt frisst er auch nicht ;)

Das Bundlen von Windows mit der Hardware sollte eigentlich verboten werden. Aber stattdessen haut die EU Microsoft lieber wegen sowas wie dem IE oder Media Player auf die Finger. Stell dir mal vor, wenn jeder beim Rechnerkauf angeben/entscheiden muss, ob da ein Windows hinzu soll, ohne Windows wird's dann direkt sichtbar für den DAU billiger.

Fragerin 24.03.2016 10:37

Viele Sachen für Linux werden aber auch anspruchsvoller mit den Jahren, nicht nur der Browser. Auf meinem vorigen Laptop hatte ich KDE laufen. Auf dem jetzigen bin ich auch mit wegen der Performance (obwhl das eher ein Nebeneffekt war) von XFCE zu Openbox gegangen. Insbesondere das Hauptmenü im Panel (jetzt fbpanel) öffnet sich so wieder augenblicklich und nicht erst nach ein paar Sekunden.
Oder bin ICH anspruchsvoller geworden? Dass ein Computer 3-5 Minuten hochfuhr, war früher normal...

cosinus 24.03.2016 10:43

Also KDE mochte ich noch nie. Das Teil war mir schon immer zu überladen, zu fett und viel zu träge auch auf recht aktueller Hardware.

Als Ubuntu noch den Standarddesktop Gnome 2.x hatte, hatte ich immer das benutzt. Ich glaub 2011/2012 musste ich dann ne Alternative suchen, weil dann Unity (:balla:) zum Standarddesktop wurde. Also bin ich zu Xubuntu gegangen. xfce ist zwar auch nicht grad der Inbegrifff der Resourcenschonung aber Performanceprobleme hatte ich damit nie. Hab aber auch in den letzten fünf Jahren keine Rechner mit weniger als 1 GiB RAM mehr gehabt. :kaffee:

Bin ja seit Ubuntu 15.04 nun bei MATE aber auf dem Party-PC läuft immer noch Xubuntu...schlechter als MATE ist das auch nicht.

3-5 Minuten Boottime ist bei Windows normaler Alltag :blabla: selbst bei so manchem Windows-PC mit SSD :D

iceweasel 24.03.2016 11:39

KDE mochte ich nie. Mate ist eine sehr gute Alternative zu Gnome 3. Cinnamon ist mir zu nah an Gnome. Xfce ist mir schon fast zu viel konfigurierbar und verspielt. Fluxbox und Openbox reichen aber auch vollkommen. Debian GNU/Linux kann statt Ubuntu den Overhead minimieren. Wer sich etwas mit Linux auskennt wird Debian ohne Probleme nutzen können. Selbst mein geliebter Iceweasel wird bald wieder in Firefox umbenannt.

KernelpanicX 24.03.2016 23:40

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Was hier wieder für ein Hurra-Linux Gesülze abgesondert wird ... wie schon vor zwanzig Jahren, als auf den Compuserve und Usnet Foren allen Ernstes behauptet wurde, Linux(Kernel) 0,97 mit Arschkarte bezüglich der GUI, sei besser und produktiver (Ha, ha, ha, ich hau mich wech ...) als Windows 3.1

Leutz, Windows hat sich nicht durchgesetzt weil es auf den Rechnern installiert war, sondern, weil es genau das lieferte was die jeweilige Entwicklung bot. Es ist eben einfach bequem den Siegeszug von Win auf die Vorinstallation zu schieben, denn dann braucht man sich nicht mit den Gründen des Scheitern von Linux zu beschäftigen, typisch für die ganze Linuxszene seit Anbeginn.
(Die Nutzer in ihrer Mehrheit sind nicht doof, sie sind prakmatisch, sie nehmen das, was ihnen bei geringsten Aufwand den meisten Nutzen bringt, und das war, und ist Windows.)

Mir als Nutzer eines Computersystems gibt kein Sytem mehr Freiheit als Windows. Hier brauche ich nur ein BS, aber in allem anderen bin ich frei in meiner Entscheidung, und es gibt nirgendwo so viel erstklassige Software als wie unter Windows: von kostenlos bis zigtausende von Euros.

Unter Windows bin ich wirklich frei, so frei wie man nur sein kann, während die Linuxboys vom Distributor und vom Maintainer abhängen, und Äppelnutzer, die kleinen Haussklaven, von ihrem Herrn in Redmond.
:Boogie::taenzer:

KernelpanicX 25.03.2016 14:52

"pragmatisch" natürlich, und Apple haust in Cupertino. :rolleyes:

cosinus 25.03.2016 14:53

Zitat:

Zitat von KernelpanicX (Beitrag 1573421)
denn dann braucht man sich nicht mit den Gründen des Scheitern von Linux zu beschäftigen

Was laberst du da für ein Dünnschiss...:rofl:...Linux ist definitiv NICHT gescheitert.

1. der Serverbereich wird klar von Linux dominiert
2. auf den Supercomputern, da läuft was? Windows? :rolleyes:
3. viele Smartphones laufen mit Android => Linux
4. embedded devices, router, Raspberry Pi => Linux


Zitat:

Zitat von KernelpanicX (Beitrag 1573421)
was ihnen bei geringsten Aufwand den meisten Nutzen bringt, und das war, und ist Windows

Auf dem ersten Blick scheint Windows wohl anwenderfreundlicher zu sein. Schaut man mal genauer hin entpuppt sich das als großer Irrtum. Lizenzgeraffel, oft klemmende und beschissen lange dauernde Updates


Zitat:

Zitat von KernelpanicX (Beitrag 1573421)
und es gibt nirgendwo so viel erstklassige Software als wie unter Windows: von kostenlos bis zigtausende von Euros.

Das gleiche kann man 1:1 für Linux schreiben du kleiner Windows Fanboi :zunge:

Dante12 26.03.2016 09:08

Zitat:

Was hier wieder für ein Hurra-Linux Gesülze abgesondert wird ... wie schon vor zwanzig Jahren, als auf den Compuserve und Usnet Foren allen Ernstes behauptet wurde,
Ohne die Open Source vor 20 Jahren hättest du Usenet nicht nutzen können. Also halt mal den Ball flach denn das meiste was freie Entwickler geleistet haben wurde von anderen (Klug) kopiert und patentiert.

Zitat:

Linux(Kernel) 0,97 mit Arschkarte bezüglich der GUI, sei besser und produktiver (Ha, ha, ha, ich hau mich wech ...) als Windows 3.1
Linux ist Produktiver (nicht besser mit der GUI). Man kann alles machen was auch unter Windows möglich ist und muss sich nicht (nach Window 3.x) mit Tagelangen Installationen und umständlichen Konfigurationen herumschlagen.

Btw finde ich diese Diskussion schon ziemlich langweilig jedes System hat seine Vor- und Nachteile nur der Umgang damit kann das arbeiten angenehmer machen - und das ist es worauf es ankommt.

Zitat:

"Als kluger Geschäftsmann wusste Bill Gates, woher er ein Betriebssystem bekommen konnte und kaufte es einfach für 50.000 Dollar ein. Als IBM dann aber Microsoft das System abkaufen wollte, traf Gates eine brilliante Entscheidung. Microsoft weigerte sich, die Rechte abzutreten."
Bill-Gates-Biograph James Wallace
Ich behaupte mal das Windows Entwickler nicht in der Lage sind ein eigenständiges BS auf die Beine zu stellen. Der Weg war schon vorprogrammiert. Warum also die Mühe machen selbst etwas zu erschaffen wenn man es mit Geld kaufen kann? Wenn man es genau betrachtet benötigt Windows 10 immer noch die alten Ressourcen aus Dos um zu funktionieren (Inkompetenz? Angst aus Kompatibilitätsgründen Kunden zu verlieren ? )

Erst jetzt wo sich die Qualität anderer Systeme durchsetzt merkt MS das ihr goldenes Zeitalter so langsam abklingt. Der Mobile Sektor ist Prozentual an vierter oder fünfter Stelle. Die Cloud kommt zu spät, andere haben gute Vorarbeitet geleistet. Die Wahl das neue System 10 für ein Jahr kostenlos anzubieten ist ein Schritt um das sinkende Schiff noch zu retten. Stillstand ist Tot und MS ist im moment dabei abzusterben.

Fragerin 26.03.2016 10:20

Also in meinem Bekanntenkreis sieht es folgendermaßen aus:
Es gibt Leute, die kennen nur Windows und maßen sich kein Urteil über andere Systeme an.
Ich kenne keinen, der nur Linux oder Mac kennt und noch nie Windows ausprobiert hat.
Alle, die ein System benutzen, andere aber ausprobiert oder früher benutzt haben, finden ihr eigenes am besten (außer wenn es ihnen vielleicht bei der Arbeit vorgeschrieben wird), ist ja auch logisch.
Die Leute, die regelmäßig beide Systeme nutzen, sagen meistens entweder, dass es angenehmer ist, mit Linux zu arbeiten (ich z.B.), oder dass jedes seinen spezifischen Einsatzbereich hat.
Ich kenne glaube ich keinen, der Mac und ein anderes System regelmäßig nutzt.

KernelpanicX 26.03.2016 15:54

Zitat:

Ich behaupte mal das Windows Entwickler nicht in der Lage sind ein eigenständiges BS auf die Beine zu stellen. Der Weg war schon vorprogrammiert. Warum also die Mühe machen selbst etwas zu erschaffen wenn man es mit Geld kaufen kann? Wenn man es genau betrachtet benötigt Windows 10 immer noch die alten Ressourcen aus Dos um zu funktionieren ...
Das ist nun echt der Brüller! Entspricht so etwa dem Wissensstand von Onkel Fritz um 1998/99. Erzähl das bloß nicht weiter ... Das hier solltest Du Dir wirklich mal durchlesen, nur zwei Beispiele:

www.computergrufti.net/ntfs/ntfs.pdf
de.wikipedia.org/wiki/NTFS

Zitat:

Die Forscher des Xerox PARC schlossen an ihren Computer Alto eine Maus an, mit der man Befehle auf dem Rechner ausführen, Texte markieren und Dateien öffnen konnte. Diese Xerox-Maus bekam Steve Jobs im November 1979 (siehe auch hier) zu Gesicht.
. . .
Apple lizenzierte Engelbarts Maus beim SRI für die vergleichsweise niedrige Summe von 40.000 Dollar und meldete seine Weiterentwicklungen selbst zum Patent an, ...
www.mac-history.de/apple-geschichte-2/2012-01-29/die-geschichte-der-computer-maus

Und der traurige Rest ... :blabla: :rolleyes:

Dante12 26.03.2016 18:41

Jetzt geht es wieder mit Xerox los das ich nicht lache ... :D

Zitat:

Die Leute, die regelmäßig beide Systeme nutzen, sagen meistens entweder, dass es angenehmer ist, mit Linux zu arbeiten (ich z.B.)
Einige Punkte wären Interessant zu erwähnen warum es für dich angenehmer ist. Das zu Erwähnen machen nicht alle und kratzten über die allgemeinen Vor- und Nachteile der verschiedenen BS.

Zitat:

Ich kenne glaube ich keinen, der Mac und ein anderes System regelmäßig nutzt.
Ich zum Beispiel nutze drei Systeme (am meisten Mac OS X), Windows - Privat und Beruf -, Linux weil ich einfach bei neuen Technologien (Entwicklungen) bei einigen Dingen Helfe und es bleibt eben nicht aus das man zwischendurch Installationen durchführt.

Fragerin 26.03.2016 21:36

Zitat:

Einige Punkte wären Interessant zu erwähnen warum es für dich angenehmer ist.
Ich finde es total entspannend, dass ich kein Antivirenprogramm brauche und dass die Updates alle automatisch laufen, auch die von den Programmen.

Ich finde es cool, dass man alles über "Klicki-Bunti" machen kann, wenn man möchte, aber auch selber vieles auf der Konsole machen kann (inzwischen finde ich es einfacher, "sudo apt-get install" und "apt-cache search" zu tippen als mich beim Softwarecenter durchzuklicken). Dass man auch selber kleine Shell-Skripte schreiben und Konfigurationsdateien editieren kann und es dazu viel Hilfe im Internet gibt (allerdings merke ich jetzt langsam, dass es für Windows vieles in ähnlicher Form auch gibt, also Batchdateien und die Registryeinstellungen, aber irgendwie hat man da nicht so viel Lust, damit zu arbeiten. Die Konsole kann man ja auch schön formatieren, das CMD-Fenster so weit ich weiß nicht).

Über Linux habe ich, wenn ich will, viel mehr Kontrolle. Wenn ich die Zeit und den Nerv hätte, könnte ich auch lernen, den Kernel zu patchen und solche Sachen. Also prinzipiell existiert die Möglichkeit,

Also das Meiste hört sich bei mir nicht nach Motivation für Anfänger an, aber na ja...
Ich habe das Gefühl, viele OpenSource-Programme wie LibreOffice, Scribus, Inkscape etc. laufen auf Linux viel besser als auf Windows. Firefox ist allerdings fast 1:1 dasselbe.

Dante12 26.03.2016 23:22

Zitat:

Firefox ist allerdings fast 1:1 dasselbe
Also genau so lahmars.... wie auf Windows :D

Schau dir mal Vivaldi an sehr Interessant und basiert auf Opera (welches ich persönlich nicht so gut finde), Vivaldi ist das um längen besser.

Zitat:

könnte ich auch lernen, den Kernel zu patchen und solche Sachen
Ich hab das früher mit Gentoo gemacht und bei der damaligen Rechenpower war das Kompilieren des Kernels sehr langwierig (ca. 3 Tage).

Was ich damit sagen will ist, dass es sehr Lehrreich ist wenn man selbst "Hand anlegt" man lernt nicht nur Linux-Interna sondern nimmt auch Erkenntnisse in die Windows Welt mit.

W_Dackel 27.03.2016 11:58

Ich nutze im Job Windows, privat Linux und administriere bei meinen Eltern eine Windows Kiste bzw. helfe im Freundes und Verwandtenkreis ab und an bei Windows Problemen aus.

Windows Vorteil: es gibt wirklich für Alles Software unter Windows.

Nachteil: der Wartungsaufwand ist einfach immens: das Update Management unter Win 7 ist einfach nur eine Katastrophe, Updates dauern ewig, und wenn das Betriebssystem dann auf Stand ist muss man jede Anwendungssoftware einzeln aktualisieren.

Die UAC ist ein Witz, statt endlich wie bei Unixen (Linux, Unix, Mac OS) einen separaten Admin mit separatem Passwort einzuführen nimmt man ein UAC das wieder von Schadsoftware ausgehebelt wird.

Dann noch Lizenzgeraffel, Aktivierung, Antivirensysteme, so eine Windows Kiste verursacht dem Admin ca 5x so viel Arbeit wie eine Linux Kiste.


Linux: Hauptvorteil: schnell installiert, die Grundinstallation ist schon betriebssicher (separater Admin, keine AV Software nötig), die Updates sind einfach genial: per Mausklick werden System und _alle_ anwendungen auf ein Mal aktualisiert, man kann währenddessen weiterarbeiten und benötigt nur noch ganz selten überhaupt einen Neustart.

Nachteil: bestimmte Software (Photoshop, Steuererklärung) gibt es einfach nicht dafür. Für "Gamer" ist es auch nicht zu empfehlen.


Apple: nutze ich selbst nicht, empfehle ich aber Leuten die wollen "dass alles einfach funktioniert" und bereit sind das nötige Geld dafür auszugeben. Wer Apple Geräte miteinander kombiniert hat minimalen Admin oder Einarbeitungsaufwand. Für mich ist der Nachteil dass Apple immer mitbestimmt was man mit Apple Geräte tun oder nicht tun kann.

KernelpanicX 27.03.2016 15:12

Zitat:

Zitat von Fragerin (Beitrag 1574018)
... (allerdings merke ich jetzt langsam, dass es für Windows vieles in ähnlicher Form auch gibt, also Batchdateien ...)

Der Windows Scripting Host kann da wesentlich mehr, als es Batchdateien können:

www.activevb.de/tutorials/tut_wsh/wsh.html
de.wikipedia.org/wiki/Windows_Script_Host


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