Trojaner-Board

Trojaner-Board (https://www.trojaner-board.de/)
-   Alles rund um Mac OSX & Linux (https://www.trojaner-board.de/alles-rund-um-mac-osx-linux/)
-   -   Linux richtig Partitionieren! (https://www.trojaner-board.de/164410-linux-richtig-partitionieren.html)

cosinus 18.02.2016 22:56

Na, ich weiß nicht ob das Sinn ergibt mit /opt, wenn dann wenn /opt als eigenes Filesystem auf separater Partition oder logical volume im LVM.

Alles installiert sich schön nach /usr, es wäre irgendwie ein Bruch, was man nachträglich aber auch über die Paketverwaltung aus offiziellen repos installiert, dann in /opt landen würde. Die Übersicht behält die Paketverwaltung.

In /opt haut man doch eher "eigene" Programme rein, die man manuell nachinstalliert. AFAIR installiert sich auch der Google Chrome da rein, wenn man die *.deb Datei von Google lädt und mit dpkg -i über die Paketverwaltung installieren lässt.

KernelpanicX 18.02.2016 23:27

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Nach der LSB (Linux Standard Base) ist /opt eigentlich genau für das vorgesehen was ich oben schrieb, aber außer SuSE hat sich offenbar keiner danach gerichtet; wie es heute bei SuSE ist weiß ich nicht.

Die Aufteilung in verschiedene Partitionen wurde im Handbuch empfohlen, und findet sich auch im Buch: "Linux-Systemverwaltung", eine Art Standardwerk. Mich hat das überzeugt, weil ich auch erst unter MS-DOS, und dann unter Windows meine Aufteilung in verschiedene Laufwerke hatte und habe.

So wie hier (jetzt VBox) sah es bei mir ab Version 5.3 immer aus, nur das da noch ein Swap-Partition berücksichtigt wurde, braucht man aber in der VBox nicht.

So, und jetzt verabschiede ich mich :party:

cosinus 18.02.2016 23:34

Ich weiß nicht ob man sich darüber streiten muss :D
In den nächsten releases fliegt bei Ubuntu ja immer so einiges raus, das eine Programm wurde durch ein anderes Programm in der default install ersetzt usw.

Was offiziell in den repos der Distro liegt kann meinetwegen gerne in /usr liegen
Alles "inoffzielle" ist besser in /opt oder so aufgehoben

swap...braucht man auch so schon kaum. Ich leg sie immer nur an, weil sie kaum Brot frisst. Wichtiger find ich es, /tmp in der fstab als tmpfs zu deklarieren.

OMG dein screenshot :eek: diese statische Partitionierung ist sowas von besch... :o ich nehm für /home und /var (damals auch noch /opt, /usr und /var/tmp) eigene filesysteme, dann aber als logical volumes mit LVM

Als oller Linuxer bracht man keine screenshots, /etc/fstab rockt doch :blabla: (hab da auch so einige Anpassungen)

Code:

# /etc/fstab: static file system information.
#
# Use 'blkid' to print the universally unique identifier for a
# device; this may be used with UUID= as a more robust way to name devices
# that works even if disks are added and removed. See fstab(5).
#
# <file system>                                <mount point>  <type>  <options>                              <dump>  <pass>
UUID=0d34493d-4ca7-4986-b8d9-0926d30996f4        /boot          ext4    defaults,noatime,nodev,noexec,nosuid        0      2
/dev/mapper/vg0-root                                /              ext4    errors=remount-ro,noatime                0      1
tmpfs                                                /tmp                tmpfs        noatime,nodev,nosuid,size=8G                0        0
/dev/mapper/vg0-home                                /home          ext4    defaults,noatime,nodev,noexec,nosuid        0      2
/dev/mapper/vg0-var                                /var            ext4    defaults,noatime,nodev,nosuid                0      2
/dev/mapper/vg0-swap                                none            swap    sw                                      0      0
# 2TB SAMSUNG
#UUID=2149d0d4-5d64-4665-8b3f-d60fc90d7a6d        /media/data        ext4        noatime,nodev,noexec,nosuid                  0        2
# 4TB SEAGATE
UUID=674f528c-15c0-4f67-bf5f-48cb6ba0b45f        /media/quadfoot ext4        noatime,nodev,noexec,nosuid                0        2


KernelpanicX 20.02.2016 01:02

Ich sehe das nicht als Streit ... von LVM habe ich gelesen, aber, was soll ich als normaler Nutzer damit? Linux war bis Vista Ultimate immer auf einer(!) 2ten HD, und ab Vista mit diesem BS auf einer 500 GB Festplatte, von 2008 bis Ende 2010.

Mit der partitionellen Aufteilung habe ich in all den Jahren unter SuSE nur einmal wirklich Probleme gehabt, ansonsten hat Yast KDE, Browser, Mailprogramme, etc, immer schön in /opt installiert. Damit war die statische Aufteilung immer berechenbar.

Von dieser sauberen Linie ist man leider ab 9.2 (oder 10.1?) abgewichen, wo Mozilla als erstes Programm in den Tiefen von /usr versenkt wurde, und 11.1, was ich jetzt unter der VBox installiert habe ist noch schlimmer. Für mich ist SuSE da von einem guten geraden Weg abgekommen, der so übersichtlich war, wie ich es unter Windows vorfinde, und ist den anderen Distris hinterher gehoppelt. Aber Novell hat ja auch schon andere Sachen kaputt bekommen (WordPerfect, daß mal in den USA den Markt für Textverarbeitung zu gut 70% beherrschte. Benutzte lange Zeit selbst WP 5.1, die meiner Ansicht nach beste Textverarbeitung die es damals gab, plus 1A Handbücher & eine eben solche "Hauszeitschrift).

Na ja, wird jetzt OT.

cosinus 20.02.2016 13:32

LVM ist schon geil. V.a. wenn du dein System verschlüsseln willst geht das richtig gut mit dm-crypt auf einem verschlüsselten LVM-Device.


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 17:00 Uhr.

Copyright ©2000-2025, Trojaner-Board


Search Engine Optimization by vBSEO ©2011, Crawlability, Inc.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131